Presse
Pressespiegel zur Bioethik für Hessen Februar 2003
Stand: 12.06.03, Anzahl: 6
Klage gegen Pharma-Hersteller blieb erfolglos
FRANKFURT/MAIN (spe). Arzneimittel-Firmen haften für Gesundheitsbeeinträchtigungen infolge
der Anwendung eines von ihnen hergestellten Medikaments nur dann, wenn die schädlichen Wirkungen des Präparates im Einzelfall nachweislich größer sind als dessen medizinischer Nutzen.
Ärzte Zeitung, 24.02.2003
Demenzpatienten bleiben klar benachteiligt
MDK-Geschäftsführer Dr. Peter Pick sieht Handlungsbedarf und mahnt Reform der Pflegeversicherung an
FRANKFURT/MAIN (fuh). Von der Politik war die Neuregelung als Befreiungsschlag angekündigt worden, um
Demenzpatienten und ihre Angehörigen finanziell stärker zu entlasten: Das Pflegeleistungsergänzungsgesetz, seit Anfang 2002
in Kraft, hat allerdings wenig bewegt - 460 Euro im Jahr werden gezahlt, um den besonders hohen Zeitaufwand bei der
Pflege von Demenzkranken zu kompensieren - eine Summe, die nicht mehr ist als ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Ärzte Zeitung, 18.02.2003
Im Fall der Fälle sollten Pocken mit Riegelungsimpfung gestoppt werden
Ein Erkrankter, 678 Personen für 17 Tage in Quarantäne und 78 528 Impfungen - das ist die
Bilanz einer Pockenerkrankung 1972 in Hannover. Hiermit verdeutlicht Dr. Angela Wirtz vom hessischen
Sozialministerium den Aufwand, den eine Pockendiagnose nach sich ziehen könnte.
Ärzte Zeitung, 14.02.2003
"Von meinem Opa die Tante, die ist 96, und die hat Alzheimer"
In Frankfurt am Main hat das Deutsche Grüne Kreuz Schüler ausgezeichnet, die sich kreativ mit dem Thema Demenz auseinandergesetzt haben
Ärzte Zeitung, 07.02.2003
Studien verlängern das Leben
Einsatz neuester Therapien – Bessere Überlebenschancen bei Brustkrebs
von Claudia Ehrenstein
Berlin - Die Therapie von Brustkrebs könnte in Deutschland schon viel weiter sein, wenn mehr betroffene Frauen an Studien teilnehmen würden. Das versichert Gunther von Minckwitz von der Universität Frankfurt/Main.
DIE WELT 05.02.03
Nazi-Vergleiche im Streit um die Gesundheit
Ärztevertreter diffamieren Ministerberater Lauterbach
Zwei Hauptgegner hat die deutsche Ärzteschaft derzeit. Auf Platz Nummer eins steht Bundessozialministerin Ulla Schmidt (SPD), deren geplante Gesundheitsreform mit Praxisschließungen boykottiert wird, bevor die genauen Eckpunkte überhaupt bekannt sind. Auf Platz Nummer zwei folgt Prof. Dr. med. Dr. sc. Karl W. Lauterbach.
BERLINER ZEITUNG 01.02.03
Bundesweiter Pressespiegel zu bioethischen Themen
Einen allgemeinen bundesweiten Pressespiegel rund um die Themen der
Bioethik finden Sie auf dem Gemeinschaftsportal der InteressenGemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland unter
http://www.kritischebioethik.de/deutschland_presse.html
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