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Dokumente und Texte zum Thema reproduktives und "therapeutisches" Klonen
Letzte Aktualisierung: 04.05.06
Einführung
Zwei Ziele, eine Methode - die Auseinandersetzung um das Klonen
Jeder Mensch ist ein Original. Bisher jedenfalls. Seit der Geburt des Klon-Schafes Dolly im Jahr 1996 steht fest, dass es prinzipiell möglich ist, genetische Kopien zu schaffen. Dolly steht mittlerweile ausgestopft in einem schottischen Museum, doch die Debatte um das Klonen nimmt kein Ende.
IMEW konkret Nr. 4, Juli 2003
Der Aktuelle Begriff: Therapeutisches Klonen
Kurzinformation Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages
Gegenwärtig wird in der Öffentlichkeit der Begriff „Therapeutisches Klonen“ intensiv diskutiert.
Tatsächlich handelt es sich bei „therapeutischem Klonen“ jedoch nicht um eine Therapie, sondern
um einen Forschungsansatz mit der Zielsetzung, ihn in Zukunft therapeutisch zu nutzen.
2 Seiten, Der Aktuelle Begriff Nr. 04/2004 08.03.2004 aktuallisiert am 28.03.2006
Therapeutisches Klonen: Stehe auf und wandle?
Sehr lesenswertes Dossier auf www.1000fragen.de zum "therapeutischen" Klonen
Dokumente und Links zur Diskussion über Klonverbot bei den Vereinten Nationen
Bis zum 07.11.02 wurde bei der UNO eine Konvention zu einem weltweiten Klonverbot verhandelt. Da keine Einigung über den Umfang des Verbots erzielt werden konnte,
wurden die weiteren Verhandlungen auf September 2003 vertagt.
Für besondere Verärgerung sorgte das Verhalten der deutschen Diplomaten in New York, die wohl ihren Teil zum Scheitern beigetragen haben dürften.
Wir haben für Sie alle wichtigen Dokumente und Links zum Thema inklusive einer Chronologie der Ereignisse und Hintergründe zusammengestellt.
Sie finden diese Zusammenstellung in unserem Special zum UN-Klonverbot.
Dossier zum Klonverbot
Dossier auf www.1000fragen.de zum Klonverbot
Entwürfe für ein UN-Klonverbot
International convention against human cloning
Fifty-ninth session Sixth Committee, Agenda item 150: International convention against the reproductive
cloning of human beings
Albania, Angola, Antigua and Barbuda, Australia, Benin, Burundi, Chad, Chile,
Costa Rica, Côte d’Ivoire, Democratic Republic of the Congo, Dominican
Republic, El Salvador, Equatorial Guinea, Eritrea, Ethiopia, Fiji, Gambia,
Grenada, Guinea, Haiti, Honduras, Italy, Kenya, Kyrgyzstan, Lesotho, Liberia,
Madagascar, Malawi, Marshall Islands, Micronesia, Nauru, Nicaragua, Nigeria,
Palau, Panama, Papua New Guinea, Paraguay, Philippines, Portugal, Rwanda,
Saint Kitts and Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent and the Grenadines, San
Marino, Sao Tome and Principe, Sierra Leone, Solomon Islands, Suriname,
Tajikistan, Timor-Leste, Tuvalu, Uganda, United Republic of Tanzania, United
States of America, Vanuatu and Zambia: draft resolution
United Nations General Assembly A/C.6/59/L.2
Distr.: Limited 29 September 2004
Original: English
Anm.: Dieser Entwurf fordert ein Verbot des reproduktiven und therapeutischen Klonens
Considerations of the Holy See on human cloning In view of the debate at the General Assembly of the
United Nations on an international convention against the reproductive cloning of human beings
Fifty-ninth session Sixth Committee, Agenda item 150: International convention against the reproductive
cloning of human beings
United Nations General Assembly A/C.6/59/INF/1
Distr.: Limited 7 October 2004
Original: English
International convention against the reproductive cloning of human beings
Fifty-ninth session Sixth Committee, Agenda item 150: International convention against the reproductive
cloning of human beings
Belarus, Belgium, Cambodia, China, Cuba, Czech Republic, Denmark,
Estonia, Finland, Greece, Iceland, Japan, Latvia, Lithuania, Republic of
Korea, Singapore, South Africa, Sweden, Switzerland, Turkey and United
Kingdom: draft resolution
United Nations General Assembly A/C.6/59/L.8
Distr.: Limited 6 October 2004
Original: English
Anm.: Dieser Entwurf fordert nur ein Verbot des reproduktiven Klonens.
International convention against the reproductive cloning of human beings
Fifty-ninth session, Sixth Committee, Agenda item 150:
Italy: draft resolution - International convention against the reproductive cloning of
human beings
United Nations General Assembly A/C.6/59/L.26
Distr.: Limited 17 November 2004
Original: English
Anm.: von Italien eingebrachter Resolutionsentwurf. Der Entwurf
schlägt die Annahme einer "Deklaration" vor, die das Klonen ächtet. Die
Wortwahl "human cloning" und "human life" schließt jede Form des Klonens
ein. Eine Konvention wird allerdings nicht vorgeschlagen
http://www.un.org/law/cod/sixth/59/docs.htm#153
Alle vier obigen Dokumente zu den UN-Verhandlungen zum Klonverbot auch auf der offiziellen UN-Webseite
http://www.un.org/law/cloning/
Ein Überblick über die vergangenen Verhandlungen und die bisherigen Dokumente, in English
Draft international convention on the prohibition of all
forms of human cloning
Costa Rica Vorschlag zu UN-Klonverbot
International convention against the reproductive cloning of human beings
Letter dated 2 April 2003 from the Permanent Representative
of Costa Rica to the United Nations addressed to the Secretary-General
A/58/73
16 Seiten 17.04.03
Deutsch-französicher-Entwurf A/C.6/57/L.8
Belarus, Belgium, Brazil, Canada, China, Cuba, Denmark, Finland, France, Germany, Greece, Hungary,
Japan, Latvia, Liechtenstein, Luxembourg, Norway and Switzerland:
draft resolution (A/C.6/57/L.8)
Distr.: Limited, 8 October 2002, English
Original: English and French
Anmerkung: Dieser Entwurf will nur das reproduktive Klonen verbieten.
Spanien-USA-Philippinen-Entwurf
A/C.6/57/L.3/Rev.1
Antigua and Barbuda, Argentina, Costa Rica, Dominica, Dominican Republic,
El Salvador, Eritrea, Ethiopia, Fiji, Georgia, Grenada, Honduras, Italy,
Kazakhstan, Kenya, Kyrgyzstan, Lesotho, Marshall Islands, Micronesia,
Nicaragua, Nigeria, Panama, Paraguay, Philippines, Saint Kitts and Nevis,
Saint Lucia, Saint Vincent and the Grenadines, Spain, Suriname, Tajikistan,
Timor-Leste, Tonga, Turkmenistan, Tuvalu, United States of America,
Uzbekistan and Vanuatu
Distr.: Limited 18 October 2002
Original: English
Anmerkung: Dieser Entwurf will sowohl das reproduktive als auch das "therapeutische" Klonen verbieten.
http://www.un.org/law/cod/sixth/57/docs.htm#162
Dokumente der 6. Kommission (Rechtsausschuss) der 57. Sitzung der UNO-Generalversammlung
Kerstin Müller, Staatsministerin im Auswärtigen Amt zu den UN-Klonverbotsverhandlungen 2003
Schreiben vom 02.12.03 von Kerstin Müller, Staatsministerin im Auswärtigen Amt an den Landesvorstand Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen,
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Nordrhein-Westfalen und diverse andere zu den UN-Klonverbotsverhandlungen 2003
Anmerkung: Dieses 18-seitige Schreiben inklusive Anlagen wurde von einem engagierten Briefeschreiber an uns weitergeleitet. Es stammt direkt aus dem MdB-Büro von Frau Kerstin Müller per Mail und ist die Antwort auf eine Anfrage zum Verhalten der Staatsministerin bei den UN-Verhandlungen.
Es enthält eine 7-seitige Erklärung zu ihrem Verhalten, Interview für die Katholische Nachrichten Agentur "Brücken bauen" vom 24.09.2003, Interview in der Frankfurter Rundschau vom 02.10.2003, ihre Rede vor dem Deutschen Bundestag vom 16.10.03,
Deutsch-Französisches sogenanntes "Non Paper" zur Vorbereitung der Beratungen des sechsten Ausschusses in deutscher Übersetzung sowie die Deutsch-Französische Stimmerklärung zum Abstimmungsverhalten (Vertagung) in den Vereinten Nationen - sechster Ausschuss, in deutscher Übersetzung.
Wir veröffentlichen dieses Schreiben hier zur Kenntnisnahme inklusive aller Anlagen im Originaltext.
Sonstige weitere Dokumente und Texte
Schnappauf: Bundesregierung muss endlich für umfassendes Klonverbot eintreten
Die Bundesregierung muss sich bei den jetzt anstehenden Verhandlungen der Vereinten Nationen für ein umfassendes internationales Klonverbot einsetzen. Dazu forderte der Bundesrat die Bundesregierung heute auf Initiative Bayerns auf.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz 24.09.04
Bundesrat-Empfehlungen zum Ersten Erfahrungsbericht der Bundesregierung über die Durchführung
des Stammzellgesetzes (Erster Stammzellbericht)
Bundesrat-Empfehlungen der Ausschüsse G - K - Wi zu Punkt ..... der 803. Sitzung des Bundesrates am 24. September 2004
4 Seiten, Bundesrat Drucksache 583/1/04 13.09.04, angenommen am 24.09.04
Anm.: Hier wird die Bundesregierung dazu aufgefordert sich bei der UNO für ein umfassendes Klonverbot einzusetzen!
Nationaler Ethikrat veröffentlicht Stellungnahme zum Klonen
Nach mehr als einjährigen intensiven Beratungen legt der Nationale Ethikrat am heutigen Montag seine Stellungnahme "Klonen zu Fortpflanzungszwecken und Klonen zu biomedizinischen Forschungszwecken" vor.
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethikrat 13.09.04
Klonen zu Fortpflanzungszwecken und Klonen zu biomedizinischen Forschungszwecken
70 Seiten, Stellungnahme des Nationalen Ethikrates, veröffentlicht 13.09.04
Therapeutisches Klonen – verfassungsrechtliche und verfassungsprozessuale
Interventionsmöglichkeiten (des Bundespräsidenten)?
von Ref. jur. Margareta Burgard
Bundespräsident Johannes Rau hat sich kürzlich gegen eine rechtliche Zulassung des thera-peutischen
Klonens ausgesprochen und darüber spekuliert, ein solches Gesetz, sollte es ihm
vorgelegt werden, wahrscheinlich nicht unterzeichnen zu können.1 Diese hypothetischen Ü-berlegungen
geben Anlass, einen genaueren Blick auf die Hintergründe und die Zulässigkeit
einer solchen präsidialen Weigerung zu werfen.
4 Seiten, BUNDESVEREINIGUNG LEBENSHILFE veröffentlicht 24.02.04
Neue Initiative für ein internationales Verbot des Klonens menschlicher Embryonen starten
Antrag der Fraktionen SPD, CDU/CSU und BÜNDNIS 90(DIE GRÜNEN
2 Seiten, Drucksache 15/463 vom 18.02.03
Anmerkung: Dieser Antrag wurde am 20.02.03 mit großer Mehrheit im Bundestag angenommen!
Reproduktives Klonen weltweit verbieten – das Machbare schnell umsetzen
Antrag der Abgeordneten Ulrike Flach, Cornelia Pieper, Christoph Hartmann
(Homburg) u.a. und Fraktion der FDP
Drucksache 15/314 vom 15.01.03
Anmerkung: Dieser Antrag wurde am 20.02.03 mit großer Mehrheit im Bundestag abgelehnt!
Protokollauszug vom 20.02.03 (314 kb)
33-seitiger Protokollauszug der Sitzung vom 20.02.03 zu den Klonverbotsanträgen und die Einsetzung einer Enquete-Kommission.
Verbot des Klonens mit menschlichen Embryonen weltweit durchsetzen
Antrag der Abgeordneten Dr. Maria Böhmer, Wolfgang Bosbach, Dr. Wolfgang Schäuble,
Horst Seehofer, Hubert Hüppe u.a. und der Fraktion der CDU/CSU
Drucksache 15/301 vom 14.01.03
Anmerkung: Dieser Antrag ging in Antrag 15/463 über.
Dazu die HIB Meldung zur Vereinfachung:
Klonen menschlicher Embryonen weltweit verbieten
Bildung und Forschung/Anträge
Berlin: (hib/MAR) Jede Art des Klonens menschlicher Embryonen
weltweit zu verbieten, fordert die CDU/CSU in einem Antrag (15/301).
Nach Rechtsauffassung der Fraktion ist jedes Herstellen menschlicher
Embryonen durch Zellkernübertragung in eine entkernte Eizelle (Klonen)
unabhängig von der dazu genutzten Technik und vom damit verfolgten Zweck
unvereinbar mit der universell gültigen Menschenwürde.
HIB Nr.012, 17.01.03
Das Klonen menschlicher Embryonen international ächten
Antrag der Abgeordneten Dr. Wolfgang Wodarg, René Röspel, Klaus Barthel (Starnberg),
Hans-Werner Bertl, Willi Brase, Ulla Burchardt, Dr. Peter Eckardt, Lothar Fischer
(Homburg), Monika Griefahn, Ulrich Kasparick, Siegrun Klemmer, Horst
Kubatschka, Ernst Küchler, Markus Meckel, Dietmar Nietan, Dr. Edelbert Richter,
Dr. Ernst Dieter Rossmann, Siegfried Scheffler, Heinz Schmitt (Berg), Dr. Angelica
Schwall-Düren, Bodo Seidenthal, Jörg Tauss, Brigitte Wimmer (Karlsruhe),
Dr. Peter Struck und der Fraktion der SPD
sowie der Abgeordneten Hans-Josef Fell, Andrea Fischer (Berlin), Dr. Reinhard
Loske, Christian Simmert, Kerstin Müller (Köln), Rezzo Schlauch und der
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
2 Seiten, Drucksache 14/9682, 14. Wahlperiode 03.07.02
Verbot des Klonens menschlicher Embryonen weltweit durchsetzen
Antrag der Abgeordneten Dr. Maria Böhmer, Hubert Hüppe und der Fraktion der CDU/CSU
2 Seiten, Drucksache 14/9537, 14. Wahlperiode 25.06.02
Haltung der Bundesregierung zu einem weltweiten Verbot des "therapeutischen" und reproduktiven Klonens
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Ilja Seifert, Dr. Heinrich Fink
und der Fraktion der PDS
2 Seiten, Drucksache 14/8718 vom 22.04.02
Informationsbroschüre: "Klonen. Stand der Forschung, ethische Diskussion,
rechtliche Aspekte"
Die mit den Klontechniken entstandene Möglichkeit einer gezielten Erzeugung
von genetisch identischen Menschen für reproduktive und therapeutische Zwecke ist
Anlass für eine weltweite, in Wissenschaft und Öffentlichkeit anhaltend kontrovers
geführte ethische Debatte geworden. Die Verfahren und Anwendungsmöglichkeiten sind
von ethischer Brisanz und stellen deshalb eine Herausforderung an die rechtlichen
Rahmenbedingung dar.
Das DRZE hat zusammen mit der Akademie für Technikfolgenabschätzung in
Baden-Württemberg eine Informationsbroschüre zum Thema "Klonen, Stand der
Forschung, ethische Diskussion, rechtliche Aspekte" erarbeitet.
78 Seiten im PDF-Format, Stuttgart Juni 2001
Stellungnahme der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zur Frage
des reproduktiven Klonierens von Menschen
Die öffentliche Diskussion zum Thema Klonierung von Menschen verläuft gegenwärtig sehr
plakativ und unstrukturiert. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist der
Ansicht, dass eine Differenzierung der Argumente unverzichtbar ist. Vor diesem Hintergrund gibt
die Akademie folgende Erklärung zum reproduktiven Klonieren von Menschen ab.
Pressemitteilungen BBAW/PR-13/2001 vom 10.07.01
Antwort der Bundesregierung vom 01.06.01 auf die Große Anfrage der FDP vom 27.09.00 zur Notwendigkeit einer breiten
öffentlichen Debatte zum "Therapeutischen Klonen"
24 Seiten Antwort mit Fragetext BT-Drs. 14/6229
Anmerkung: 53 Fragen rund um das Thema Genforschung, Wettbewerbsfähigkeit
und Klonen. Sehr lesenswert, da es auch wieder um die Bioethik-Konvention geht.
Bericht zur Frage eines gesetzgeberischen Handlungsbedarfs beim Embryonenschutzgesetz aufgrund der beim Klonen
von Tieren angewandten Techniken und der sich abzeichnenden weiteren Entwicklung.
Unterrichtung durch die Bundesregierung vom 26.06.98, 27 Seiten
Das Klonen von Tieren und Menschen aus ethischer Sicht
Das Exekutivkomitee der Europäischen Ökumenischen Kommission für Kirche und Gesellschaft
EECCS) liefert grundsätzliche Informationen zum Thema Klonen von Menschen und Tieren und
wirft zehn Schlüsselfragen auf, die bei der Meinungsbildung helfen sollen.
Stellungnahme vom Mai 1998
Literatur
Weiterführende interessante Texte in Form von Büchern zum Thema reproduktives und "therapeutisches" Klonen finden Sie in unserer Rubrik Literatur.
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