Presse
Pressespiegel 01.-15. März 2007
Anzahl: 127 Artikel, Stand 16.03.07
15. März 2007
Unheilbar Kranke durfte sterben
Seit vielen Jahren hatte Inmaculada Echevarría sich nichts sehnsüchtiger gewünscht als den Tod. Nun ging der Wunsch der unheilbar kranken Spanierin in Erfüllung. Die Ärzte stellen ihr Atemgerät ab.
TAGESSPIEGEL 15.03.2007
Spanische Sterbehilfe-Patientin Echevarria ist tot
Madrid - Die unheilbar kranke Spanierin Inmaculada Echevarria ist tot. Sie starb am Mittwochabend auf eigenen Wunsch in einem Krankenhaus in Granada.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.03.2007
Bruder von Terri Schiavo besucht Deutschland und Österreich
Bob Schindler, der Bruder von Terri Schiavo, nimmt in Österreich an einer Euthanasie-Konferenz teil.
KATH.NET 15.03.2007
Vorstoß zur Pflege stößt auf Kritik
Debatte um Finanzierung
BERLIN (ble). Der Vorstoß der Jungen Union, bei der anstehenden Reform der Pflegeversicherung auch Rentner zur Kasse zu bitten, stößt bei SPD und Opposition auf Kritik.
Ärzte Zeitung, 15.03.2007
Der heimliche Pflegenotstand
Die eigenen Eltern zu pflegen und trotzdem Karriere zu machen ist in Deutschland fast unmöglich. Jetzt denken die ersten Arbeitgeber um. Von Elisabeth Niejahr
DIE ZEIT, 15.03.2007 Nr. 12
Strafnachlass bei Spende eines Organs geplant
Gesetzentwurf im US-Bundesstaat South Carolina
COLUMBIA (fst). Ein Gesetzesvorschlag im US-Bundesstaat South Carolina sieht vor, dass Strafgefangene ihre Haftdauer um bis zu 180 Tage verkürzen können, wenn sie ein Organ spenden
Ärzte Zeitung, 15.03.2007
Hoffnung: Gelenkknorpel aus adulten Stammzellen
Stammzellen sind verfügbar und leicht zu entnehmen
BERLIN (gvg). Autologe Knorpelzellen sind wichtig für die autologe Chondrozytentransplantation (ACT). Günstig wäre es, sie aus adulten Stammzellen zu gewinnen. Denn die sind unbegrenzt verfügbar. Bei bisherigen Versuchen allerdings entstand vor allem minderwertiger Mischknorpel.
Ärzte Zeitung, 15.03.2007
Die Reifeprüfung
Schweizer Forscher wollen 20 Jahre lang die psychische Entwicklung von 3000 Kindern verfolgen. Die Pläne stoßen auf erbitterten Widerstand. Von Lukas Leicht
DIE ZEIT, 15.03.2007 Nr. 12
Belgien: Kirche gegen Gesetz zur künstlichen Befruchtung
Brüssel (DT/KNA) Belgiens Kirche hat ein geplantes Gesetz zur künstlichen Befruchtung kritisiert.
DIE TAGESPOST 15.03.2007
Warum ist Berlin so baby-feindlich?
Schocknachricht: In Berlin wird jedes vierte Baby abgetrieben. Auf 1000 Geburten kommen 344 Abtreibungen
B.Z. Berlin 15.03.07
Die Depression nach der Abtreibung. Frauen berichten
B.Z. Berlin 15.03.07
Staat darf freie Beratungsträger nicht verdrängen
Leipzig - In der Schwangerschaftskonfliktberatung dürfen die Gesundheitsämter freie Träger nicht verdrängen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.03.2007
14. März 2007
Computer als Vormund unmündiger Patienten
Vorstoß amerikanischer Forscher stößt in Deutschland auf Kritik
Aachen - Eine neue Software soll den mutmaßlichen Willen schwer kranker Patienten ermitteln, die sich über ihre medizinische Behandlung nicht mehr äußern können.
PRESSETEXT.AUSTRIA 14.03.07
Bioethiker: Computerprogramm könnte Ärzten bei kritischen Therapieentscheidungen helfen
Bethesda - Wenn keine Patientenverfügung vorliegt, wenden sich die Ärzte bei kritischen Therapieentscheidungen häufig an die Angehörigen. Nach Ansicht von US-Ethikern könnte ein Computerprogramm, dass sie in der Public Library of Science Medicine (2007; 4: e35) vorschlagen, die Absichten der nicht einwilligungsfähigen Patienten möglicherweise besser erkennen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.03.07
Klares Signal zur weltweiten Stärkung der Rechte Behinderter: Kabinettsbeschluss ebnet Weg für Ratifikation von VN-Abkommen
Der heutige Beschluss zur Unterzeichnung des VN-Übereinkommens über die Rechte behinderter Menschen ist der zentrale Schritt auf dem Weg zur Ratifikation. Dieser Ratifikation, die Deutschland unverzüglich einleiten wird, bedarf es, damit das Übereinkommen innerstaatliche Verbindlichkeit erlangt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Arbeit und Soziales 14.03.07
Warnung vor in der EU zugelassenem Gen-Mais
Paris - Wissenschaftler und Umweltschützer haben auf mögliche Gesundheitsschäden durch gentechnisch veränderten Mais hingewiesen, der auch in Europa zum Verzehr freigegeben ist.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.03.07
3,5% weniger Schwangerschaftsabbrüche im Jahr 2006
WIESBADEN – Im Jahr 2006 wurden dem Statistischen Bundesamt fast 120.000 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland gemeldet und damit etwa 3,5% (– 4.300) weniger als 2005.
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt 14.03.07
In Deutschland werden jeden Monat hunderte Schulklassen abgetrieben
Demografie sorgt für sinkende Abtreibungszahlen.
Köln. “Die gesunkenen Abtreibungszahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Deutschland jeden Monat hunderte Schulklassen abgetrieben werden. Jede vorgeburtliche Tötung eines Kindes, ist eine zu viel." Das erklärte die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Claudia Kaminski, heute in Köln.
PRESSEMITTEILUNG Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) 14.03.07
Jedes vierte Berliner Baby wird abgetrieben
Ein trauriger Rekord: In der Hauptstadt werden nach einer neuen Statistik bundesweit die meisten Kinder abgetrieben. Je 1000 Geburten gab es im vergangenen Jahr 344 Schwangerschaftsabbrüche. Bundesweit ging die Zahl der Abtreibungen um 3,5 Prozent zurück.
DIE WELT 14.03.07
Heimpflege in Pflegeklasse III kostet monatlich über 2.706 Euro
WIESBADEN – Nach der aktuellen Pflegestatistik des Statistischen Bundesamtes waren Ende 2005 in der höchsten Pflegeklasse (III) für vollstationäre Pflege und Unterbringung im Mittel monatlich 2.706 Euro an das Pflegeheim zu entrichten. In der Pflegeklasse II betrug der durchschnittliche monatliche Vergütungssatz 2.280 Euro und in der Pflegeklasse I 1.854 Euro.
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt 14.03.07
13. März 2007
Leben oder sterben lassen?
Matthias Gräbner
Fragen Sie nicht die Verwandten, fragen Sie den Computer - empfehlen US-Mediziner
TELEPOLIS 13.03.2007
Künstlicher Lymphknoten: Erfolgreiche Transplantation bei Mäusen
Prototypen für Menschen in vier bis fünf Jahren geplant
PRESSETEXT.AUSTRIA 13.03.2007
GSF-Wissenschaftlerin heute mit Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis geehrt: Auszeichnung unterstreicht Bedeutung der Neuherberger Stammzellforschung
Neuherberg/Berlin - Heute verleiht der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Prof. Dr. Matthias Kleiner, die Urkunden an die acht Preisträger des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises.
PRESSEMITTEILUNG GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit 13.03.07
Plädoyer für Lockerung des Stammzellgesetzes
Forscher befürchtet, dass Deutschland weiter ins Hintertreffen gerät
FRANKFURT AM MAIN (ple). Deutsche Stammzellforscher hoffen, dass das Stammzellgesetz schon bald gelockert wird. Sie befürchten, sonst im Vergleich zu anderen Ländern, etwa Großbritannien, weiter ins Hintertreffen zu geraten.
Ärzte Zeitung, 13.03.2007
VITA 34 International AG plant Börsengang in den Prime Standard voraussichtlich für den 27. März 2007
Leipzig, Die VITA 34 International AG, die Muttergesellschaft der führenden Nabelschnurblutbank im deutschsprachigen Raum VITA 34, plant noch für März 2007 die Notiz ihrer Aktien im Geregelten Markt, Prime Standard, der Frankfurter Wertpapierbörse.
PRESSEMITTEILUNG Vita 34, 13.03.2007
Europäer geben Schutz von Frauen preis
Auf Ebene der Vereinten Nationen sollte die gezielte Abtreibung weiblicher Embryonen verhindert werden – Deutsche Ratspräsidentschaft verweigert Zustimmung
Von Stefan Rehder
DIE TAGESPOST 13.03.2007
Forscher sehen Risiken bei Genmais-Sorte
BERLIN (dpa). Französische Forscher haben nach eigenen Angaben erstmals nachgewiesen, dass ein bereits zugelassenes Gentechnik-Produkt nicht als unbedenklich eingestuft werden kann.
Ärzte Zeitung, 13.03.2007
Ist der Verzehr geklonter Tiere unbedenklich?
BRÜSSEL/PARMA (dpa). Forscher der EU sollen klären, ob der Verzehr geklonter Tiere für Menschen unbedenklich ist.
Ärzte Zeitung, 13.03.2007
Gentests schaffen Klarheit bei Parkinson
Bei Verdacht auf familiäre Erkrankung genügt oft ein einziger Gentest / Ärzte können Proben in Labors schicken
ULM (mut). Bei etwa zehn Prozent aller Parkinson-Patienten wird die Krankheit durch einen bekannten Gendefekt verursacht.
Ärzte Zeitung, 13.03.2007
Wie Gene und Aggressivität zusammenhängen
BUDAPEST (ddp). Schlechte Laune und aggressives Verhalten liegen möglicherweise in den Genen: Bei einem Test mit 550 Freiwilligen haben US-Forscher einen Zusammenhang zwischen Charakterzügen wie Aggressivität und Feindseligkeit und dem Auftreten von bestimmten Varianten eines Gens entdeckt.
Ärzte Zeitung, 13.03.2007
UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen ratifizieren
Arbeit und Soziales/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/FID) Durch eine Kleine Anfrage (16/4505) will die Fraktion Die Linke über den Ratifizierungsstand der UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen informiert werden, die im Dezember 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.
HIB 067/2007, 13.03.2007
Stiftung will Dementen das Leben erleichtern
KÖLN (iss). Mit einem eigenen Betreuungskonzept will die neu gegründete "Deutsche Demenz Stiftung - Vergissmeinnicht" die Lebenssituation von Demenzkranken und ihren Angehörigen verbessern.
Ärzte Zeitung, 13.03.2007
Viren können psychische Erkrankungen auslösen
13 Erreger kommen für Schizophrenie und schwere Depressionen in Frage. Experten suchen neue Therapien und Medikamente gegen so einige psychische Erkrankungen. HI- oder Herpes-Viren sowie Borrelien genießen dabei besondere Aufmerksamkeit der Forscher.
DIE WELT 13.03.2007
Gen-Mais: Ratten zeigen Schaeden an Leber und Nieren Wissenschaftler und Greenpeace fordern bessere Risikopruefungen fuer Gen-Food
Berlin, - Eine Studie unabhaengiger franzoesischer Wissenschaftler belegt das potentielle Gesundheitsrisiko von gentechnisch veraendertem Mais.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace 13.03.2007
Taugt Gen-Mais nur als Rattengift?
Forscher haben eine als Lebensmittel zugelassene Gen-Mais-Art an Ratten verfüttert. Die Ergebnisse der Studie sind prekär: Die Tiere zeigen Vergiftungssymptome und Schäden an Leber und Nieren. Erstmals wird damit ein Gesundheitsrisiko für eine bereits zugelassene Gen-Pflanze nachgewiesen. Greenpeace zufolge belegt die Studie, dass Versagen der Sicherheitskontrollen.
DIE WELT 13.03.2007
Spitzenpolitiker in Frankreich debattieren um Sterbehilfe
Paris - Nach dem Beginn eines Prozesses wegen aktiver Sterbehilfe in Frankreich haben sich führende Politiker des Landes zu möglichen Gesetzesänderungen geäußert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 13.03.07
12. März 2007
Frankreich: Prozess wegen Sterbehilfe eröffnet
Paris - In Frankreich hat ein Gerichtsverfahren gegen eine Ärztin und eine Krankenschwester wegen aktiver Sterbehilfe begonnen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.03.07
Prozess um Sterbehilfe in Frankreich
In Südwestfrankreich hat ein Prozess um Sterbehilfe gegen eine Ärztin und eine Krankenschwester begonnen.
BERNER RUNDSCHAU 12.03.07
Selbstbezichtigung zur Sterbehilfe in Frankreich
Ralf Streck
2.134 Mediziner und Pfleger bekennen sich dazu, illegal Sterbehilfe geleistet zu haben, wenden sich gegen die Kriminalisierung und fordern Reformen
Heute beginnt in der französischen Stadt Périgueux der Prozess gegen eine Ärztin und eine Pflegerin. Sie sollen 2003 einer Patientin auf ausdrücklichen Wunsch beim Sterben geholfen haben.
TELEPOLIS 12.03.07
Die Freiheit zu sterben
Darf man unheilbar Kranken helfen, ihr Leben zu beenden? Um diese Frage ging es bei «Christiansen». Graf Nayhauß musste dabei an das Schicksal seines Bruders denken.
NETZEITUNG.DE 12.03.07
Sterben mit dem Komplettpaket
Wenn Sabine Christiansen über politische Themen diskutiert, fliegen die rhetorischen Worthülsen der Gäste häufig tief. Dass Christiansens Talkkonzept besser bei gesellschaftlichen Themen funktioniert, zeigt ihre Sendung über Sterbehilfe. Schon der Untertitel „Erlösung oder Mord" suggeriert: entweder dafür, oder dagegen.
DIE WELT 12.03.07
Tsunami-Opfer verkaufen ihre Niere, um zu leben
Polizei zerschlägt Handel
NEU-ISENBURG (Smi). Sie haben zwar den Tsunami vor zwei Jahren überlebt, sind aber heute so arm, dass sie sogar ihre Nieren verkaufen. Über Dutzende solcher Schicksale vor allem aus Indien berichtet der britische TV-Sender BBC.
Ärzte Zeitung, 12.03.2007
Organhandel: Lost in Transplantation
Das globale Geschäft mit Körperteilen boomt. In China werden Hingerichtete förmlich ausgeweidet. Nun will der österreichische UN-Sonderermittler Manfred Nowak gegen die makabren Praktiken vorgehen
PROFIL.AT 11/07, 12.03.07
10. März 2007
Verkürzung der Haftzeit gegen Organspende
Florian Rötzer
Der Senat von South Carolina hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das Strafgefangenen vorzeitige Strafentlassung für das Spenden eines Organs anbietet
TELEPOLIS 10.03.2007
Ein römisches Schreiben von prophetischer Kraft
Vor zwanzig Jahre veröffentlichte der Vatikan die Instruktion „Donum vitae“ – Bis heute ist dieses Dokument die bioethische Leitlinie der Kirche
Von Guntram Matthias Förster
DIE TAGESPOST 10.03.2007
09. März 2007
Parlament in Portugal beschließt Lockerung des Abtreibungsrechts
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.03.07
Portugal: Ein schwarzer Tag für die ungeborenen Kinder
Die Abgeordneten stimmten mehrheitlich für eine Reform des Abtreibungsgesetzes: Ungeborene können bis zur 10. Woche straffrei getötet werden.
KATH.NET 09.03.2007
Ärzte fürchten Kommerzialisierung von Geweben
Experten äußern im Gesundheitsausschuss massive Bedenken gegen den Entwurf zum Gewebegesetz
BERLIN (ble). Das von der Bundesregierung geplante Gewebegesetz stößt auf heftige Kritik bei Ärzten, Krankenhäusern und Fachverbänden. In einer Anhörung des Bundestags-Gesundheitsausschusses am Mittwoch forderte die Mehrheit der Experten Änderungen am Gesetzentwurf, der eine EU-Richtlinie in nationales Recht übertragen soll.
Ärzte Zeitung, 09.03.2007
Menschliche Ersatzteile
Der Andrang im Sitzungssaal des Reichstages war groß. Rund 60 Experten waren diese Woche geladen, um vom Gesundheitsausschuss über das von der Bundesregierung geplante Gewebegesetz befragt zu werden. Die meisten kamen aufgrund der knappen Zeit erst gar nicht zu Wort.
TAZ 09.03.07
Suche nach Zellersatz bei Parkinson ist im Gange
Eine große Frage der Neurologen lautet: Wie kann man die zerstörten Neurone in der Substantia nigra ersetzen?
Bisher gibt es keine Medikamente, die bei Parkinson-Kranken den Untergang von Nervenzellen in der Substantia nigra stoppen. Forscher suchen daher nach Möglichkeiten, die bereits fehlenden dopaminergen Zellen zu ersetzen oder ihre Degeneration zu verhindern. Inzwischen haben sie einige der Faktoren entdeckt, die nötig sind, damit sich Stammzellen in dopaminerge Zellen verwandeln.
Ärzte Zeitung, 09.03.2007
Nach sechs Jahren Koma für drei Tage aufgewacht
Ein Herzinfarkt riss die junge Amerikanerin aus ihrem Leben, sie atmete noch, war aber jahrelang zu keiner Regung fähig. Plötzlich wurde ihr Blick klar, sie begrüßte ihre Mutter mit den Worten: „Mir geht es gut". Der Frau blieben 72 Stunden, bevor sie wieder einschlief.
DIE WELT 09.03.07
Sterbehilfe: Inmaculada Echevarría möchte endlich tot sein
Dürfen Ärzte einen Menschen auf eigenen Wunsch hin sterben lassen? Inmaculada Echevarría kann inzwischen nur noch einen Finger bewegen. Ihr größter Wunsch: Das künstliche Beatmungsgerät soll ausgeschaltet werden.
Seit Wochen vergeht kaum ein Tag in Spanien, ohne dass sie auf den Fernsehbildschirmen erscheint: Inmaculada Echevarría, eine 51-jährige Andalusierin, die an Muskelschwund leidet.
DIE WELT 09.03.07
Ärzte gestehen aktive Sterbehilfe
Paris - In Frankreich ist eine Diskussion über aktive Sterbehilfe entbrannt, nachdem mehr als 2000 Ärzte und Pflegekräfte öffentlich eingestanden haben, Patienten beim Sterben geholfen zu haben.
KÖLNER STATDTANZEIGER 09.03.2007
„Schluss mit der Heuchelei“
Porträt Denis Labayle, Französicher Arzt
"Du darfst deinen Patienten am Ende nicht im Stich lassen“, sagt Denis Labayle. Als leitender Arzt an einem Krankenhaus in Evry im Süden von Paris hat der Spezialist für Darmkrankheiten viele Menschen leiden sehen.
TAGESSPIEGEL 09.03.2007
Abt: Suizidhilfe für psychische Kranke ist ,humanitäre Niederlage’
„Man kann nicht einen Menschen ungehindert bis zur Schwelle eines Abgrunds führen, und wenn er dann tatsächlich springt, so tun, als wäre diese Entscheidung allein seine Sache!“ sagt Abt Marian Eleganti.
Uznach (www.kath.net) Das schweizerische Bundesgericht anerkennt das Recht auf begleiteten Suizid selbst für psychisch kranke Menschen. Kritik kommt von der Sektion Ostschweiz der Schweizerischen Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung. Wir dokumentieren einen Kommentar von Abt Marian Eleganti OSB (Uznach).
KATH.NET 09.03.2007
Keine Suizidhilfe im Zürcher Universitätsspital
Regelungen von Lausanne und Genf werden nicht übernommen
Im Unterschied zu den Universitätsspitälern Lausanne und Genf ist in den Räumen des Universitätsspitals Zürich der assistierte Suizid grundsätzlich nicht erlaubt. Kürzlich ist eine entsprechende interne Weisung in Kraft getreten, wie an einer Pressekonferenz bekanntwurde.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 09.03.07
Medizinrechtliche Probleme am Ende des Lebens: Der Wunsch nach einem „natürlichen“ Tod
Klinkhammer, Gisela
Zurzeit wird wieder intensiv über die rechtliche Bindung von Patientenverfügungen diskutiert. Sie bedeuten eine Hilfestellung, werfen gleichzeitig aber auch Fragen auf.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 10 vom 09.03.2007
Patientenverfügungen
Rabbata, Samir
Parteiübergreifende Kontroverse
Mit der Beratung eines Patientenverfügungsgesetzes steht in diesem Frühjahr eine emotional aufgeladene Debatte auf der parlamentarischen Agenda.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 10 vom 09.03.2007
Zeitplan für Pflege-Novelle in der Diskussion
HANNOVER (ddp). Das Bundesgesundheitsministerium will die Reform der Pflegeversicherung angeblich erneut verschieben.
Ärzte Zeitung, 09.03.2007
Wie können teure medizinische Verfahren vernünftig eingesetzt werden?
Interdisziplinärer Forschungsverbund präsentiert erste Ergebnisse
Ärztinnen und Ärzten erleben durch die aktuellen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen einen zunehmen Druck, Kostenaspekte in ihren Entscheidungen zu berücksichtigen. Vorgaben, wie mit dem Kostendruck in einer ethisch vertretbaren Art und Weise umgegangen werden kann, fehlen aber meist.
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Tübingen 09.03.07
In-Vitro-Fertilisation: Ehepaare bleiben bevorzugt
Siegmund-Schultze, Nicola
Das Bundesverfassungsgericht erachtet es nicht als grundgesetzwidrig, dass unverheiratete Paare die Kosten für die künstliche Befruchtung nicht erstattet bekommen.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 10 vom 09.03.2007
Jungbrunnen: Molekularer Schalter hält Muskelstammzellen „frisch“ - Bessere Heilung nach Muskelverletzung
Muskeln können nach Verletzungen auch bei Erwachsenen sehr gut heilen, weil sie einen Vorrat an Muskelstammzellen, so genannten Satellitenzellen haben, auf den sie für die Reparatur zurückgreifen können. Bisher war unklar, wie sich dieser Vorrat an Satellitenzellen und auch an Muskelvorläuferzellen, aus denen sich sowohl Muskeln als auch Satellitenzellen entwickeln, „frisch“ hält.
PRESSEMITTEILUNG Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch 09.03.07
Marijkes Gott respektiert die Frau
Die Niederlande regeln Abtreibungen liberal - und haben niedrige Abbruchraten. Die Christenunion rüttelt am Bewährten
BERLINER ZEITUNG 09.03.2007
08. März 2007
Französische Mediziner an Sterbehilfe beteiligt
Paris - Mehr als 2.000 französische Ärzte und Pflegekräfte haben in einem Offenen Brief bekannt, aktive Sterbehilfe geleistet zu haben. Mit dem von der Zeitschrift „Nouvel Observateur“ am Donnerstag in Paris veröffentlichten Aufruf verlangen sie, die juristische Verfolgung von Kollegen einzustellen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.03.07
"Das Leiden muss eine Grenze haben"
Sterbehilfe in Frankreich
In Frankreich ist eine Diskussion über aktive Sterbehilfe entbrannt, nachdem mehr als 2000 Ärzte und Pflegekräfte öffentlich eingestanden haben, Patienten beim Sterben geholfen zu haben.
TAGESSPIEGEL 08.03.07
Rationierung in der Medizin - ein Tabuthema
Bekannt ist, dass medizinische Leistungen rationiert werden - aber niemand will sich damit in Verbindung bringen lassen
FLENSBURG. Vor Fehlentwicklungen im deutschen Gesundheitswesen haben Experten auf einem Kongress in Flensburg gewarnt. Von Politikern erwarten sie mehr Bereitschaft, sich mit Themen wie Rationierung auseinanderzusetzen.
Von Dirk Schnack
Ärzte Zeitung, 08.03.2007
US-Amerikanerin erwachte nach sieben Jahren kurzzeitig aus dem Koma
„Ich finde, es ist wundervoll. Es macht mich so glücklich“, sagte Christa Lilly aus Colorado Springs.
KATH.NET 08.03.2007
50-Jährige von Geburt überrascht
Unverhofft kommt oft und macht auch vor dem Alter nicht Halt: Eine 50-jährige Italienerin ist in Benevento überraschend Mutter geworden.
Ärzte Zeitung, 08.03.2007
EU blockiert unter deutscher Verhandlungsführung UN-Entschließung gegen vorgeburtliche Selektion bei Mädchen
Berlin/New York. Auf der 51. Sitzung der "UNO-Kommission für den Status der Frau", die noch bis zum 9. März in New York tagt, haben Südkorea und die Vereinigten Staaten einen Entschließungsantrag zur "Abschaffung ... des vorgeburtlichen geschlechtsbestimmten Sortierens und des Kindermords an Mädchen" (E/CN.6/2007/L.5 vom 2. März 2007) eingebracht.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Lebensrecht 08.03.07
Fötus nach überlebter Abtreibung gestorben
Das italienische Kind, das nach 22 Wochen Schwangerschaft eine Abtreibung überlebt hatte, ist in einem Spital in Florenz gestorben. Das Kind war abgetrieben worden, nachdem die Ärzte fälschlicherweise eine Missbildung diagnostiziert hatten.
BERNER RUNDSCHAU 08.03.07
Fötus in Italien überlebt Abtreibung - heftige Debatte
Florenz/Rom. In Italien hat ein Fötus eine Abtreibung überlebt und kämpft nun um sein Leben.
BASLER ZEITUNG 08.03.07
Italien: Ungeborenes Kind überlebte Abtreibung
Eine Woche lang kämpfte das Kind im Spital ums Überleben, am Donnerstag starb es. Ärzte hatten irrtümlicherweise eine schwere Missbildung diagnostiziert.
Florenz/Rom (www.kath.net) Jenes ungeborene Kind, das letzten Freitag in der 22. Schwangerschaftswoche eine Abtreibung überlebte, ist in der Nacht auf Donnerstag gestorben.
KATH.NET 08.03.2007
Mit körpereigenen Stammzellen gegen Parodontitis
Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke beschreiten neue Wege in der Therapie entzündlicher Erkrankungen des Zahnhalteapparates
An der Universität Witten/Herdecke (UWH) werden die Grundlagen eines therapeutischen Verfahrens mit Stammzellen erforscht, von dem sich die beteiligten Wissenschaftler bessere Ergebnisse und geringere Kosten bei der Behandlung von Parodontitis versprechen.
PRESSEMITTEILUNG Private Universität Witten/Herdecke gGmbH 08.03.2007
Dutzende neuer Krebsgene gefunden
Cambridge - Wachstum und Teilung von Krebszellen werden von weitaus mehr Genen angetrieben als bisher vermutet. Dies ergibt sich aus den Gen-Analysen zu unterschiedlichen Krebserkrankungen, die jetzt in Nature (2007; 446: 153-158) publiziert wurden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.03.07
Schutz bei Freisetzungsexperimenten
Ernährung und Landwirtschaft/Antrag
Berlin: (hib/AS) Bei der Prüfung von Freisetzungsanträgen genetisch veränderter Pflanzen soll eine Reihe von Sicherheitsstandards festgeschrieben werden. Das fordert Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (16/4556) von der Bundesregierung.
HIB 063/2007, 08.03.2007
Gewebegesetz darf deutsche Forschung nicht behindern
Anlaesslich der Expertenanhoerung im Gesundheitsausschuss zum geplanten Gewebegesetz erklaeren der zustaendige Berichterstatter, René Roespel, und der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Joerg Tauss:
Mit dem Gesetzentwurf fuer ein Gewebegesetz plant die Bundesregierung, die EG-Richtlinie zum Umgang mit menschlichem Gewebe und Zellen in nationales Recht umzusetzen. Die vorgesehenen europaweiten Qualitaets- und Sicherheitsstandards sind auch aus forschungspolitischer Sicht zu begruessen. Die Anhoerung hat jedoch gezeigt, dass noch erhebliche Bedenken gegen den vorliegenden Gesetzentwurf bestehen.
PRESSEMITTEILUNG René Roespel und Joerg Tauss, MdBs SPD, 08.03.07
07. März 2007
Experten verlangen Vorrang für Organspenden
Ausschuss für Gesundheit (Anhörung)/
Berlin: (hib/MPI) Die von der Bundesregierung geplante Umsetzung der EU-Geweberichtlinie von 2004 in nationales Recht stößt bei Ärzten, Krankenhäusern und den Krankenkassen auf massive Bedenken. In einer Anhörung des Gesundheitsausschusses am Mittwoch forderten die geladenen Experten mehrheitlich Änderungen an dem Gesetzentwurf (16/3146).
HIB 062/2007 07.03.2007
Öffentliche Anhörung im Ausschuss für Gesundheit am 7. März 2007: Entwurf eines Gesetzes über Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen (Gewebegesetz)
Dort gibt es den Gesetzentwurf (BT-Drs. 16/3146), die Tagesordnung und alle 36 Stellungnahmen.
Breite Kritik am geplanten Gewebegesetz
Berlin - Die Bundesärztekammer (BÄK) hat die Politik erneut aufgefordert, das geplante Gewebegesetz zu überarbeiten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.03.2007
"Gewebespenden nicht dem Kommerz überlassen"
Scharfe Kritik am Entwurf zum Gewebegesetz
Moderation: Elke Durak
Professor Gerhard Ehninger, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer, hat den Entwurf zum so genannten Gewebegesetz als "absolut ungeeignet" zurückgewiesen.
DEUTSCHLANDFUNK 07.03.07
Entstammt der Mensch einem Arzneimittel? Bundesärztekammer fordert Revision des geplanten Gewebegesetzes
Berlin - Durch das geplante Gewebegesetz wird die Versorgung der Patienten mit Gewebetransplantaten erheblich beeinträchtigt, warnt die Bundesärztekammer in ihrer aktuellen Stellungnahme zur heutigen öffentlichen Anhörung des Regierungsentwurfs im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 07.03.2007
Kontroverse Anhörung zum Gewebegesetz - Konstruktiv mit der Kritik umgehen
Keinem Zeitdruck unterwerfen, der zu Lasten der Qualität ginge.
Anlässlich der heutigen Anhörung zum geplanten Gewebegesetz erklären die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Annette Widmann-Mauz MdB, und der zuständige Berichterstatter des Gesundheitsausschusses, Hubert Hüppe MdB:
Der Entwurf des Gewebegesetzes ist der Sicherheit von Patienten verpflichtet, denen Gewebe oder Zellen übertragen werden. Die Geweberichtlinie der EU hat unter dieser Zielsetzung Anforderungen formuliert, die in deutsches Recht umzusetzen sind.
PRESSEMITTEILUNG Annette Widmann-Mauz und Hubert Hüppe MdB, MdBs CDU, 07.03.07
Gewebegesetz darf nicht zum Wettbewerbsnachteil für deutsche Forscher werden
Anhörung hat die vielfältige Kritik an der für die deutsche Wissenschaft problematischen Umsetzung gezeigt
Anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung zum Gewebegesetz im Deutschen Bundestag erklären die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Katherina Reiche MdB, und der zuständige Berichterstatter in der AG Bildung und Forschung, Michael Kretschmer MdB:
Das Gewebegesetz darf nicht zur Innovationsbremse für die klinische Forschung in Deutschland werden.
PRESSEMITTEILUNG Katherina Reiche, MdB, CDU und Michael Kretschmer, MdB, CDU, 07.03.2007
Gesundheitsausschuss beschließt Anhörung zum FDP-Antrag zur Entbürokratisierung der Pflege
BERLIN. Zum heutigen Beschluss des Gesundheitsausschusses über die Durchführung einer öffentlichen Anhörung zum Antrag der FDP "Entbürokratisierung der Pflege vorantreiben - Qualität und Transparenz der stationären Pflege erhöhen" erklärt der pflegepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Heinz Lanfermann:
Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Fraktionen im Gesundheitsausschuss, die gemeinsam diese Anhörung beschlossen haben. Sie unterstützen damit das Anliegen der FDP-Fraktion, das Thema "Entbürokratisierung der Pflege" wieder stärker in den politischen Fokus zu rücken.
PRESSEMITTEILUNG Heinz Lanfermann, MdB FDP, 07.03.07
06. März 2007
Ärzte fürchten Kurswechsel im Umgang mit Geweben
Umstrittenes Gewebegesetz stößt auf harsche Kritik
BERLIN (fst). Durch das geplante Gewebegesetz der Bundesregierung droht ein kommerzieller Handel mit menschlichem Gewebe und Zellen. Ärzte und Forscher warnen vor dem Gesetz, Kliniken fürchten durch Bürokratie Kosten in Millionenhöhe.
Ärzte Zeitung, 06.03.2007
Die Regierung nimmt den Handel mit menschlichem Gewebe billigend in Kauf und gefährdet die Organspende
Von Florian Staeck
Kanzlerin und Minister waren sich in der letzten Kabinettsrunde einig: Verursachen neue Gesetze weniger Bürokratie als bisher, so nützt das der Wirtschaft. Das geplante Gewebegesetz, mit dem eine EU-Richtlinie umgesetzt werden soll, wurde dabei wohl übersehen.
Ärzte Zeitung, 06.03.2007
Entwurf eines Gesetzes über Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen (Gewebegesetz)
Gesetzentwurf der Bundesregierung
64 Seiten, Drucksache 16/3146, 16. Wahlperiode, 25.10.06
EU-Parlament verschiebt Abstimmung zu neuartigen Therapien
Brüssel - Eine Einigung auf eine neue EU-Regelung zu neuartigen Therapien wird es frühestens Ende April geben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.03.2007
Großbritannien: Spenden von Eizellen für Forschungszwecke umstritten
London - Die Entscheidung der britischen Human Fertilization and Embryology Authority (HFEA), Patientinnen das Spenden von Eizellen für die Forschung zu erlauben, sorgt in Großbritannien weiterhin für Kontroversen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 06.03.2007
05. März 2007
Interview: Stammzellen halten Gewebe-Umbau nach Herzinfarkt auf
Kardiologe Professor Andreas Zeiher hat bereits mehrere Hundert Patienten nach Herzinfarkt mit Stammzellen aus dem Knochenmark behandelt
Ärzte Zeitung, 05.03.07
Aus dem Labor in das Rückenmark
Embryonale Stammzellen sollen erstmals therapeutisch eingesetzt werden
Von Michael Lange
Medizin. - Embryonale Stammzellen gelten als Heilsbringer, geht es um bislang unheilbare Leiden wie Parkinson, Alzheimer oder Querschnittlähmungen. Jetzt will ein US-Biotech-Unternehmen Stammzellen direkt an Patienten einsetzen.
DEUTSCHLANDFUNK 05.03.07
Anm.: Die genannte Firma kündigt seit 2004 jährlich Studien für das kommende Jahr an...
Australien: Klare Mehrheit für Freigabe der Sterbehilfe
Sydney - Acht von zehn Australiern haben sich für die Freigabe aktiver Sterbehilfe ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.03.07
Eugen Drewermann spricht sich für Euthanasie aus
In einem Interview meinte der aus der Kirche ausgetretene Theologe: „Als Ausnahme muss Sterbehilfe möglich sein“ und möchte, dass man hier von den Schweizern und Holländern lernen sollte
KATH.NET 05.03.07
Sterben dürfen
Es ist ein unerhörter Vorgang - zumal im katholischen Spanien: Eine schwer kranke Frau hat sich das Recht auf den eigenen Tod erkämpft. Sie will als "Kämpferin" in Erinnerung bleiben. Doch die Kirche ist empört.
Von Javier Caceres
SUEDDEUTSCHE.DE 05.03.07
02. März 2007
Fremdnützige Gewebespenden
Im Bundestag wird darüber diskutiert, ob auch nicht einwilligungsfähige Menschen künftig als Gewebespender zur Verfügung stehen sollen
TAZ 02.03.07
Patientenverfügung: SPD will rasch gesetzliche Regelungen
Die SPD-Justizminister von Bund und Ländern haben sich für schnelle gesetzliche Regeln zu Patientenverfügungen ausgesprochen. (02.03.2007,
TAGESSPIEGEL 02.03.07
Spanierin mit Muskelschwund erhält das Recht zu sterben
Madrid - Nach einem langjährigen Kampf hat eine an Muskelschwund leidende Spanierin das Recht erhalten zu sterben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.03.07
Virusverseuchte Blutprodukte: Bluter warten noch auf Entschädigung
Schlenkrich, Uwe
Deutsche Hämophiliegesellschaft zur Bekämpfung von Blutungskrankheiten strebt politische Entscheidung an.
Aus Blutplasma gewonnene Gerinnungsfaktoren werden heute regelmäßig mit Wärme oder chemischen Stoffen behandelt, um eventuell noch vorhandene Viren abzutöten. Diese Sicherheitsmaßnahmen wurden bis Mitte der 80er-Jahre sträflich vernachlässigt.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 9 vom 02.03.2007
Nanotechnologie: Viele Chancen, unbekannte Risiken
Ein wesentliches Einsatzgebiet der Nanotechnologie ist die Medizin. Experten erhoffen sich dadurch vielfältige neue Ansätze für Diagnostik und Therapie. Gleichzeitig sind mögliche Risiken der Zukunftstechnologie für die Gesundheit noch weitgehend unerforscht.
Krüger-Brand, Heike E.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 9 vom 02.03.2007
Gesundheitsreform: Horst Köhler wartet aufs Gesetz
Eigentlich soll das Reformwerk nach schier endlosem Tauziehen am 1. April in Kraft treten. Doch dem Bundespräsidenten, der es prüfen und unterschreiben muss, liegt das Gesetz bisher nicht vor. Das liegt unter anderem an der exklusiven Papierwahl.
DIE WELT 02.03.2007
Milchfett macht Frauen fruchtbarer
CAMBRIDGE (ddp). Frauen mit Kinderwunsch sollten sich öfter ein Glas Vollmilch gönnen. Auch ab und zu ein Milcheis kann nicht schaden.
Ärzte Zeitung, 02.03.2007
Das tödliche Quartett
Die Statistik belegt: Wer an erhöhtem Blutdruck, Störungen des Fettstoffwechsels, Insulinresistenz oder Fettleibigkeit leidet, der besitzt ein deutlich höheres Risiko für Herzerkrankungen. Forscher haben jetzt eine Genmutation entdeckt, die für das metabolische Syndrom verantwortlich ist.
DIE WELT 02.03.07
Fachtagung: Die Freiheit zu sterben - Selbstbestimmung durch Sterbehilfe und Patientenverfügung
Rückblick zur Fachtagung vom 27. Februar 2007, Heinrich-Böll-Stiftung Berlin
01. März 2007
Kein Baby auf Krankenschein
Eine Künstliche Befruchtung kostet Paare viel Geld. Und das Bundesverfassungsgericht bestätigt: Unverheiratete müssen die ganze Behandlung zahlen. Das verhindert die Geburt von Tausenden Kindern. Von Martin Spiewak
DIE ZEIT, 01.03.2007 Nr. 10
Eheleute bei künstlicher Befruchtung bevorzugt
Bundesverfassungsgericht bestätigt geltende Zuschussregelung / Richter lehnen Klage eines Paares ohne Trauschein ab
KARLSRUHE (fl). Paare ohne Trauschein müssen weiterhin tiefer in die Tasche greifen als Ehepaare, wenn sie eine künstliche Befruchtung vornehmen lassen. Das Bundesverfassungsgericht hat am Mittwoch entschieden, dass die bestehenden gesetzlichen Regelungen nicht verfassungswidrig sind.
Ärzte Zeitung, 01.03.2007
Belgien will künstliche Befruchtung gesetzlich regeln
Brüssel - Künstliche Befruchtung soll in Belgien künftig auch unverheirateten Frauen und Paaren und gleichgeschlechtlichen Paaren offen stehen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.03.07
EU-Institutionen streiten um Regelung zu neuartigen Therapien
Brüssel - Eine rasche Einigung auf eine neue EU-Regelung zu neuartigen Therapien ist offenbar nicht in Sicht.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.03.2007
Biotechnologie Schwerpunkt europäischer Forschungsförderung
Brüssel - Für grenzüberschreitende medizinische Forschungsprojekte stellt die Europäische Union (EU) in den kommenden sieben Jahren sechs Millionen Euro zur Verfügung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.03.2007
Weiteres Palliativzentrum in Hannover
HANNOVER (cben). In der Region Hannover ist ein zweiter so genannter Palliativstützpunkt eröffnet worden.
Ärzte Zeitung, 01.03.2007
Für den Organ-Engpass gibt es keine kurzfristige Lösung
Themenabend bei "arte" rückt überzogene Heilserwartungen ins rechte Licht / Kunstherz ohne Kabel und Tierorgane sind noch Zukunftsmusik
BERLIN (gvg). Nie war bei der Organspende das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ungünstiger als heute. Wer darauf hofft, dass die moderne Biomedizin das Problem schon bald lösen wird, verschließt die Augen vor der Realität.
Ärzte Zeitung, 01.03.2007
Unterrichtsmaterial zum Thema Bioethik: "Sind wir mehr als die Summe unserer Gene?"
Gibt es ein Recht auf ein "gesundes" Kind? Darf an embryonalen Stammzellen geforscht werden? Gibt
es gute Jobs künftig nur noch für Leute mit passenden Genen? Was unterscheidet aktive von passiver
Sterbehilfe? Die aktuellen Entwicklungen in Forschung und Medizin eröffnen weitreichende Fragen,
auf die gesellschaftliche, aber auch persönliche Antworten gefunden werden müssen. Hilfestellung
dabei bietet Unterrichtsmaterial, das die Aktion Mensch gemeinsam mit dem Gen-ethischen Netzwerk ab
sofort herausgibt
PRESSEMITTEILUNG Aktion Mensch 28.02.2007
Kein Leben um jeden Preis
Ärzte und Juristen diskutieren über Sterbehilfe
Von Rosemarie Stein
In Deutschland stirbt nur jeder Vierte eines „natürlichen“ Todes; das heißt, die Art und der Zeitpunkt seines Sterbens wird medizinisch nicht beeinflusst.
TAGESSPIEGEL 22.02.07
Ein letzter Dienst
Wenn Patienten sterben, sollten sich Ärzte auch um die Angehörigen kümmern
Oft ist es genau diese Vorstellung, die Menschen veranlasst, eine Patientenverfügung zu verfassen: im „künstlichen Koma“ auf einer Intensivstation zu liegen, beatmet, an Geräte angeschlossen, die wichtige Lebensfunktionen erhalten.
TAGESSPIEGEL 19.02.07
Einstellung von Personen zur Behandlung am Lebensende und Akzeptanz von Patientenverfügungen -
eine empirische Untersuchung (Ergebnisse)
Veröffentlicht in Stephan Sahm: "Sterbebegleitung und Patientenverfügung – Ärztliches Handeln an den Grenzen von Ethik und Recht", Frankfurt, Campus Verlag, 2006.
In einer in Europa bislang einzigartigen Studie wurden Einstellungen von Personen (Krebspatienten, gesunden Personen, medizinischen Personal) zur Behandlung am Lebensende und Akzeptanz von Patientenverfügungen untersucht. Die Ergebnisse werden nicht wenige überraschen. So schätzen etwa Patienten und Gesunde die Verbindlichkeit solcher Dokumente nur als äußerst gering ein. Dabei wurde nicht nach der Einschätzung zur Rechtslage, sondern nach einer ethischen Beurteilung gefragt. Darüber hinaus äußern viele Befragte erhebliche Vorbehalte und fürchten Mißbrauch. Selbst Ärzte und Pflegende sehen sich oft außerstande, Behandlungswünsche im voraus zu formulieren. Diese Resultate sind von eminenter Bedeutung für die Diskussion über eine gesetzliche Regelung der Verbindlichkeit von Patientenverfügungen.
In "Sterbebegleitung und Patientenverfügung" sind die Ergebnisse zusammengefasst, die zuvor schon teils international veröffentlich wurden. Für die wissenschaftliche und politische Diskussion in Deutschland sollen die Befunde ebenfalls in aller Ausführlichkeit zugänglich sein. Die Studie ist hier auf der Webseite von Stephan Sahm mit allen Tabellen kostenlos im PDF-Format einsehbar.
Weiter zu Artikel vom 16.-31. März 2007
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