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Presse

Pressespiegel 16.-31. Mai 2007

Anzahl: 176 Artikel, Stand 01.06.07

31. Mai 2007

Holland bittet zur Transplantation
Organspender und Empfänger zu verkuppeln, ist in Deutschland verboten. Durch den Aufruhr um seine «Big Donor Show» hat der niederländische TV-Sender BNN eines erreicht: Aufmerksamkeit. Denn Organe sind knapp.
NETZEITUNG.DE 31.05.07

Scharfe Kritik an niederländischer „Organspende-Show“
Bonn – Die in den Niederlanden geplante Organspende-Show sorgt in Deutschland weithin für Empörung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 31.05.07

"Ein makabres Spiel um menschliche Not"
Kritik an Organspender-Show
NEU-ISENBURG (nsi). Es klingt makaber, soll aber morgen in der "Großen Spendershow" des niederländischen TV-Senders BNN Realität werden: Drei dialysepflichtige Patienten werden sich um die Niere einer Frau bewerben.
Ärzte Zeitung, 31.05.2007

Debatte um mehr Organspenden in Deutschland
Berlin – Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat Forderungen zurückgewiesen, ihren Monopolstatus bei der Organisation von Organtransplantationen aufzugeben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 31.05.07

Studie: Deutsche spenden besonders ungern Organe
Weniger als die Hälfte der Bundesbürger wollen ihre Organe nach dem Tod entnehmen lassen. In vielen anderen europäischen Ländern ist die Bereitschaft deutlich größer. Die Folge: In Deutschland sterben täglich drei Menschen wegen des Mangels an Spenderorganen.
DIE WELT 31.05.07

Essener Chirurg darf vorerst weiterarbeiten
ESSEN (ger/eb). Das Universitätsklinikum Essen hat jetzt eine Expertenkommission mit Wissenschaftlern und Medizinern eingesetzt.
Ärzte Zeitung, 31.05.2007

Gesichtstransplantation übertrifft alle Erwartungen
Über die erste Verpflanzung eines Gesichts bei einer Französin, die durch einen Hundebiss entstellt wurde, ist lange diskutiert worden. Doch eineinhalb Jahre nach der Operation hat das Gesicht wieder große Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Gesicht der Patientin.
DIE WELT 31.05.07

Britische Regierung prüft Forschung an Hybriden
Gesundheitsministerium erwägt, das Verbot der Forschung an Mensch-Tier-Embryonen aufzuheben
Ärzte Zeitung, 31.05.2007

Entwicklungsorganisationen: Arzneimittelforschung neu ausrichten
Frankfurt/Berlin - Eine grundlegende Neuausrichtung der Arzneimittelforschung haben mehrere entwicklungspolitische Organisationen gefordert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 31.05.07

"Zahl der Spätabbrüche ist nicht hinnehmbar"
Kirchenamtspräsident Hermann Barth hält auch Gesetzesänderungen für erforderlich
Der Präsident des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Hermann Barth, hat zu verstärkten Bemühungen um eine Reduzierung von Schwangerschaftsspätabbrüchen aufgerufen.
PRESSEMITTEILUNG Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) 31.05.07

Russland vergreist: Mehr Abtreibungen als Geburten
Am 1. Juni organisiert die orthodoxe Kirche in Wladiwostok eine Gebetsnacht zum Gedenken an jene Kinder, die durch eine Abtreibung starben.
KATH.NET 31.05.2007

EU-Minister billigen Regeln für neue Medizinprodukte
Brüssel - Die EU-Gesundheitsminister haben einem Sicherheits- und Qualitäts-Regelwerk für neue Medizinprodukte einstimmig zugestimmt. Gemeinsame Ethik-Standards wird es laut der am Donnerstag in Brüssel verabschiedeten Regelung nicht geben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 31.05.07


30. Mai 2007

Förderung von Transplantationen
Brüssel/Berlin, Die Europäische Kommission will das Angebot und die Qualität von Organspenden erhöhen. Dazu hat sie einen Aktionsplan für eine engere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten beim Thema Organspende und Transplantation vorgeschlagen.
PRESSEMITTEILUNG Europäische Kommission 30.05.07

Kommission schlägt Massnahmen zur Förderung von Organspenden und Transplantation vor
Die Europäische Kommission verabschiedete heute eine Mitteilung, in der sie einen Aktionsplan für eine engere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten beim Thema Organspende und Transplantation vorschlägt und Pläne für eine EU-Richtlinie zur Qualität und Sicherheit von Organspenden ankündigt. Die Mitteilung umfasst auch Sensibilisierungsmaßnahmen zur Förderung von Organspenden, etwa die Einführung eines europäischen Organspenderausweises.
PRESSEMITTEILUNG Europäische Kommission 30.05.07

Laut Eurobarometer sind acht von zehn Europäern für Organspenderausweis
Acht von zehn Europäern befürworten den Organspenderausweis, auch wenn aktuell nur 12 % tatsächlich einen mit sich führen – so eine heute veröffentlichte Eurobarometer-Umfrage zum Thema Organspende. Die Europäische Kommission hat in einer heute verabschiedeten Mitteilung (siehe IP/07/718) die Einführung eines Europäischen Organspenderausweises vorgeschlagen, um die Verfügbarkeit von Spenderorganen zu verbessern. Die Erhebung zeigt, dass 56 % der Europäer bereit sind, nach ihrem Tod Organe zu spenden
PRESSEMITTEILUNG Europäische Kommission 30.05.07
Anm.: Man beachte die Zahlen. Einen Spenderausweis befürworten (81%), heißt noch lange nicht, Spender sein zu wollen (56%)!

PDF Europeans and organ donation
EUROBAROMETER 66.2, May 2007 (917 KB)

Q&A on organ donation and transplantation in the EU
What power does the European Commission have to take action in the field of human organs?
Since 1999, the EU has had the mandate, under Article 152 of the Treaty, to legislate on quality and safety standards for human tissues and cells, human organs, and blood used in medical treatment.
EUROPA MEMO/07/212, Date: 30/05/2007

Offene Konsultation: Organspende und Organtransplantation. Optionen für politische Maßnahmen auf EU-Ebene
Die Europäische Kommission verabschiedete am 30 Mai eine Mitteilung zum Thema Organspende und –transplantation. Die Mitteilung der Kommission identifiziert die Hauptaktionsschwerpunkte in diesem Bereich: Verbesserung von Qualität und Sicherheit von Organspende und -transplantation, Erhöhung der Organverfügbarkeit, Erhöhung der Leistungsfähigkeit und Zugänglichkeit der Transplantationssysteme.

EU-Kommission über Organspende-TV schockiert
Die EU lehnt die geplante Organspenden-Show in den Niederlanden ab. Das Thema sei zu sensibel für das Fernsehen, argumentiert EU-Kommissar Kyprianou.
NETZEITUNG.DE 30.05.2007

Gesundheitskommissar will europäischen Organspendeausweis einführen
Brüssel – In der Europäischen Union (EU) sterben täglich zehn Menschen, weil für sie kein passendes Spenderorgan gefunden werden konnte.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.05.2007

Regierung lässt „Nieren-Show“ auf Sendung
Die niederländische Regierung wird nicht gegen die geplante „Spendershow“ im Fernsehen einschreiten, in der drei Nierenpatienten um die Organe einer todkranken Frau wetteifern.
TAGESSPIEGEL 30.05.2007

Niederländische Nierenspende-Show: "Das ist ethisch absurd"
Der niederländische TV-Sender BNN will eine Reality-Show ausstrahlen, in der sich drei kranke Menschen um eine Niere einer todkranken Frau bewerben. Die Zuschauer dürfen per SMS abstimmen, am Schluss entscheidet die Spenderin. Im stern.de-Interview kritisiert Heiner Smit von der Deutschen Stiftung Organtransplantation die Sendung scharf.
STERN.DE 30.05.2007

Organspende im TV: Film uns das Spiel zum Tod
Kommentar von Clemens Wergin
TAGESSPIEGEL 30.05.2007

Warum gibt es zu wenig Spenderorgane?
Studie des Deutschen Krankenhaus-Instituts / Pauschalen sind nicht immer kostendeckend / Intensivere Fortbildung
BERLIN (HL). In Kliniken und auf Intensivstationen wird die Gewinnung von Spenderorganen grundsätzlich unterstützt. Unzulänglich ist jedoch das Finanzierungssystem, die Pauschalen sind im Einzelfall nicht immer kostendeckend. Ein generelles, allerdings nur politisch zu lösendes Problem scheint die mangelnde Akzeptanz der Organspenden in der Bevölkerung zu sein.
Ärzte Zeitung 30.05.2007

Nabelschnurblutstammzellen produzieren Insulin
Forschern gelingt im Labor die Differenzierung der vielseitigen Zellen
WISSENSCHAFT.DE 30.05.07

Stammzellen als Insulinquelle
Nabelschnurblut-Zellen in Pankreaszellen verwandelt
Ärzte Zeitung 30.05.2007

Designer-Baby: Schweden erlaubt Embryo-Auslese
Segen oder Sündenfall? Schweden hat erstmals die umstrittene Embryo-Auslese genehmigt. Um einem todgeweihten Jungen mit Stammzellen zu helfen, soll aus künstlich befruchteten Eizellen jene herausgesucht werden, die genetisch perfekt passt.
SPIEGEL ONLINE 30.05.07

Gen-Baby soll Bruder das Leben retten
Ganz bestimmte Stammzellen braucht ein schwedischer Junge, um gesund zu werden. Die Regierung genehmigte jetzt die dafür notwendige Auslese bei künstlich befruchteten Eizellen.
NETZEITUNG.DE 30.05.07

Biotechnologie ist Schlüssel für die Fragen der Zukunft
Fachkonferenz in Köln richtet Blick ins Jahr 2030 / Sieger des mit 60 Millionen Euro dotierten Wettbewerbs BioIndustrie2021 stehen fest
PRESSEMITTEILUNG BMBF 30.05.07

Delegationsreise des Ausschusses für Gesundheit nach London
Der Ausschuss für Gesundheit des Deutschen Bundestages reist vom 4. bis zum 6. Juni 2007 nach London. Im Mittelpunkt der Reise sollen die Kosten-Nutzen-Bewertung von Arzneimitteln sowie das Apothekenwesen bzw. die Arzneimittelversorgung stehen. Darüber hinaus sollen Fragen im Zusammenhang mit der Stammzellenforschung sowie mit der Arbeitsmigration deutscher Ärzte nach Großbritannien erörtert werden.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Bundestag 30.05.2007

Wie man Mäuse schlauer macht
Ausschalten des Cdk5-Gens verbessert die Lernfähigkeit der Tiere
Mäuse werden schlauer, wenn in ihrem Gehirn ein bestimmtes Gen ausgeschaltet wird: Sie können Veränderungen in ihrer Umgebung schneller erfassen und ihr Verhalten besser anpassen als ihre normalen Artgenossen, haben amerikanische Wissenschaftler gezeigt.
WISSENSCHAFT.DE 30.05.2007

USA: „Doktor Tod“ kommt am Freitag frei
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.05.07

Strom gekappt - Schwerkranke gestorben
Eine lungenkranke Neuseeländerin war dringend auf ihre Sauerstoff-Pumpe angewiesen. Da sie mit umgerechnet 90 Euro im Rückstand war, wurde ihr der Strom abgestellt - mit fatalen Folgen.
NETZEITUNG.DE 30.05.2007

Zwei Drittel der US-Bürger für Möglichkeit zur Sterbehilfe
New York. AP/baz. Mehr als zwei Drittel der US-Bürger sind laut einer Umfrage der Ansicht, dass schwerkranke Patienten unter gewissen Umständen das Recht zu sterben haben sollten.
BASLER ZEITUNG 30.05.2007

Sachsen: Start für weitere Tests der elektronischen Gesundheitskarte
Ebersbach – Den Startschuss für die nächste Testphase der elektronischen Gesundheitskarte in Sachsen haben der Gesundheitsstaatssekretär Albert Hauser und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Rolf Schwanitz am 30. Mai gegeben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.05.2007

Bundesrat will Klärung der Vaterschaft erleichtern
Recht/Gesetzentwurf
Berlin: (hib/BOB) Die Klärung der Vaterschaft soll leichter werden. Mit einem Gesetzentwurf (16/5370) will der Bundesrat vor allem zweifelnden Männern ermöglichen, eine gendiagnostische Analyse (beispielsweise mit Haaren oder Speichel des Kindes) einzufordern, ob der Nachwuchs von ihm abstammt oder nicht.
HIB 147/2007, 30.05.2007


29. Mai 2007

Organspende: Krankenhäuser halten ihren Einsatz für ausreichend
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.05.2007

DKI-Studie zur Organspendesituation in Krankenhäusern: Kliniken für Organspende gut gerüstet – Größe und Beatmungskapazitäten entscheidend
„In den Krankenhäusern und auf Intensivstationen in Deutschland herrscht eine breite und grundsätzliche Unterstützung der Organspende“, so lautet das Fazit des Hauptgeschäftsführers der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, bei der Vorstellung einer wissenschaftlichen Studie des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) zur Organspendesituation in Krankenhäusern.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Krankenhaus Gesellschaft 29.5.2007

PDF Organspendesituation in deutschen Krankenhäusern - Studie des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)- Zusammenfassung
6 Seiten, veröffentlicht 29.5.2007

Die Krankenhäuser wehren sich
Die deutschen Kliniken haben eine Mitverantwortung für wenige Zahl der Transplantationen zurückgewiesen. Der Deutsche Ärztetag hatte zuvor eine mangelhafte Bereitschaft der Häuser kritisiert. Eine Studie beweist nun: Spenderzahlen hängen von der Größe der Krankenhäuser ab.
DIE WELT 29.05.2007

Niederlande: Regierung will Organspende-Show nicht verhindern
Den Haag – Als „geschmacklos und nicht ethisch“ sehen mehrere Minister in den Niederlanden eine geplante TV-Show zur Vergabe einer Spenderniere an.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.05.2007

Organ-TV-Show ist menschenverachtend
Zur skandalösen TV-Show zur Vermittlung menschlicher Organe erklärt der Gesundheitspolitiker Hubert Hüppe MdB, Berichterstatter für Transplantationsmedizin, Bioethik und Gentechnik der CDU/CSU-Arbeitsgruppe Gesundheit und in der 14. und 15. Wahlperiode stv. Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Die in den Niederlanden geplante Fernsehshow ist eine makabre und schamlose Ausnutzung des echten Leides realer Menschen.
PRESSEMEITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB CDU, 29.05.2007

Debatte in den Niederlanden über bizarre TV-Sendung
Minister geht nicht gegen Organspende-Show vor
Die Show-Idee erscheint bizarr: Todkranke Menschen spielen um eine Niere, die eine krebskranke Frau spenden will. Die Show des öffentlich-rechtlichen Jugendsenders BNN soll am Freitag Abend im niederländischen Fernsehen ausgestrahlt werden. Trotz zahlreicher Proteste will der zuständige Minister nicht einschreiten.
Von Ludger Kazmierczak
TAGESSCHAU.DE 29.05.2007

Tag der Organspende am 2. Juni 2007
Bundesweiter Appell: Eine Entscheidung für das Leben treffen
Am ersten Samstag im Juni ist wieder „Tag der Organspende“. Seit 1982 informieren an diesem Tag Selbsthilfeverbände, die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) und viele weitere Institutionen wie Ministerien, Gesundheitsämter und kirchliche Einrichtungen über dieses lebenswichtige Thema. Die
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) 29.05.2007

Endlich Sicherheit im Umgang mit Gewebe?
Nach der Verabschiedung des Gewebegesetzes im Bundestag üben die Grünen weiter Kritik
BERLIN (fst). Der Bundestag hat das umstrittene Gewebegesetz am vergangenen Donnerstag ohne Aussprache mit den Stimmen der Koalition verabschiedet. Die Grünen stimmten gegen das Gesetz, FDP und Linksfraktion enthielten sich.
Ärzte Zeitung, 29.05.2007

Schweden: Stockholm erlaubt erstmals Embryo-Auslese
Maßgeschneidertes Geschwisterchen soll Vierjährigen retten.
DIE PRESSE 29.05.2007

Mehrlingsreduktion durch Fetozid vermeiden
In Folge fortpflanzungsmedizinischer Tätigkeit bei sterilen Paaren in Verbindung mit assistierenden Reproduktionstechniken (ART) liegt die Rate von Mehrlingsschwangerschaften über dem 20-fachen gegenüber denen bei natürlicher Empfängnis.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. 29.05.2007

Weitere „Krebsgene“ bei Brustkrebs gefunden
Boston/Cambridge/Reykjavik – Gleich drei Arbeitsgruppen haben über Pfingsten die Entdeckung von Genen vorgestellt, die das Brustkrebsrisiko erhöhen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.05.2007

Neues Verfahren erkennt Brustkrebs-Gene
Fünf weitere Gene identifiziert
PRESSETEXT.AUSTRIA 29.05.2007

Schmerzensgeld nach Ausschabung
KÖLN (ddp). Eine 35-jährige Frau erhält 40 000 Euro Schmerzensgeld, weil sie nach einer Gebärmutterausschabung keine Kinder mehr bekommen kann.
Ärzte Zeitung, 29.05.2007

Ärzteforum: Abtreibungsambulanz ist keine Errungenschaft
„Die erschreckend hohen Abtreibungszahlen können wir nicht als Zeichen einer erfolgreichen Frauenpolitik werten“, sagt das Salzburger Ärzteforum für das Leben.
KATH.NET 29.05.2007

Goldene Palme für rumänischen Abtreibungsfilm
Halbzeit einer Schwangerschaft: Ein Baby muss sterben. Für die Verfilmung gibt es einen renommierten Filmpreis.
KATH.NET 29.05.2007

Pflege für die Pflege
Wie gut einzelne Heime sind, dürfen die Bürger heute noch nicht wissen. Die Kassen wollen, dass sich das ändert
Von Heike Jahberg und Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 29.05.2007

Im Bundestag notiert: Biotechnologie
Ernährung und Landwirtschaft/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/UTH) Die arbeitsmarktpolitischen Effekte der wachsenden Biotechnologie für kleine und mittelständische Unternehmen sind Gegenstand einer Kleinen Anfrage (16/5348) an die Bundesregierung.
HIB 146/2007 29.05.2007


27. Mai 2007

Organspende: Fernsehzuschauer vergeben per SMS Spenderniere
Drei junge Menschen werden am Freitagabend kommender Woche im niederländischen Fernsehen zittern. Es geht um nicht weniger als um ihr Leben. Der Gewinner der Show bekommt eine dringend benötigte Spenderniere von einer todkranken Frau.
DIE WELT 27.05.07

Goldene Palme geht nach Rumänien
Das Abtreibungsdrama des Rumänen Mungiu «4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage» war der Filmjury in Cannes die Goldene Palme wert.
NETZEITUNG.DE 27.05.07

Mungiu stellt die Festival-Regeln auf den Kopf
Der Rumäne Cristian Mungiu hat mit "4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage" die Goldene Palme gewonnen. Darin wird die Geschichte einer illegalen Abtreibung in der Zeit kurz vor dem Sturz des Diktators Ceausescu erzählt. Selten hat ein Film bei den Zuschauern so viel Angst erzeugt.
DIE WELT 27.05.07

4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage
Filmdatenbank BR-online


26. Mai 2007

Fernsehshow: Nur die Niere zählt
Eine todkranke Niederländerin will kommende Woche in einer Fernsehsendung entscheiden, wer von drei Bewerbern ihre Niere bekommt, wenn sie stirbt. Die "Spendershow" wird von Protesten begleitet.
TAGESSPIEGEL 26.05.07

Gesetz über menschliches Gewebe
Berlin - Für Spötter war es ein Paradebeispiel dafür, „wie ein Gesetz zerfleischt wird“.
TAGESSPIEGEL 26.05.07

Schweiz: Klare Schranken für die Sterbehilfe
Nicht der Bund, sondern Kantone und Gemeinden müssen den «Sterbetourismus» kontrollieren
Die Praxis der Sterbehilfe wird in der Schweiz von breiten Kreisen akzeptiert. Umstritten ist allerdings, wie sie gesetzlich geregelt werden soll. Auch Sterbehilfeorganisationen stehen immer wieder in der Kritik. Der Bundesrat lehnt detaillierte Sterbehilfegesetze ab, und er will die Suizidhilfeorganisationen nicht einer Bundesaufsicht unterstellen. In einem Grundsatzartikel erläutert Christoph Blocher diese umstrittenen Positionen.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 26.05.07

Pflege: Private Zusatzversicherung geplant
Schwarz-Rot steuert auf Reformkompromiss zu - Staatlicher Zuschuss vorgesehen
Berlin - Im Streit der großen Koalition über die Reform der Pflegeversicherung zeichnet sich ein Kompromiss ab. Nach Informationen der WELT aus Koalitionskreisen planen Union und SPD, die reguläre Pflegeversicherung durch eine staatlich geförderte Zusatzversicherung zu ergänzen.
DIE WELT 26.05.07

Ethisch fährt am besten
Von Stefan Rehder
Dass adulte Stammzellen den embryonalen Stammzellen weit überlegen sind und es bei der Debatte um eine Änderung des Stammzellgesetzes daher nicht mit rechten Dingen zugeht, zeigte ein hochkarätig besetztes Symposium, das der Bundesverband Lebensrecht (BVL) in dieser Woche in Berlin veranstaltete.
DIE TAGESPOST 26.05.2007

„Die Tarnkappen von den Köpfen ziehen“
Ein Gespräch mit dem Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner über aktuelle Fragen des Lebensschutzes
Von Regina Einig
DIE TAGESPOST 26.05.07


25. Mai 2007

Mehr Qualität und Sicherheit für menschliche Gewebe - hoher Gesundheitsschutz für Patientinnen und Patienten
Der Deutsche Bundestag hat gestern, am späten Abend, das Gesetz über Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen (Gewebegesetz) beschlossen. Damit kommt Deutschland seinen Verpflichtungen zur Umsetzung europäischen Rechts nach.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 25.05.07

PDF 2. und 3. Lesung zum Gewebegesetz: Auszug aus dem Plenarprotokoll 16/100 der 100. Sitzung, Deutscher Bundestag, Berlin, 24. Mai 2007
11 Seiten (255 kb)

Überwiegend Lob für vom Bundestag verabschiedetes Gewebegesetz
Berlin - Der Bundestag hat nach monatelangen Beratungen das so genannte Gewebegesetz verabschiedet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.05.07

Gewebegesetz: Nachbesserungen waren dringend notwendig
Berlin – „Es ist ein Fehler, menschliche Zellen und Gewebe dem Arzneimittelrecht zu unterstellen. Wir hätten uns gewünscht, dass die Regierung diesen Fehler vollständig korrigiert“, kommentierte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe die Verabschiedung des Gewebegesetzes durch den Deutschen Bundestag.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 25.05.07

Bundesärztekammer trotz Nachbesserungen unzufrieden mit Gewebegesetz
Berlin - „Es ist ein Fehler, menschliche Zellen und Gewebe dem Arzneimittelrecht zu unterstellen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.05.07

Gewebegesetz: Ersatzteillager menschlicher Körper
Experten atmen auf: Das neue Gewebegesetz gewährt der Organspende klar Vorrang vor der Entnahme von Zellen oder Gewebe. Analog zum Verbot des Organhandels ist auch der Handel mit nicht aufbereiteten Geweben wie Herzklappen oder Augenhornhäuten künftig untersagt.
FOCUS Online 25.05.07

Menschen mit Behinderung weiterhin vor fremdnützigen Eingriffen geschützt
Bundestag verzichtet nach Intervention der Lebenshilfe auf umstrittene Regelung im Gewebegesetz – Besonderer Dank an Ministerin Ulla Schmidt
„Es ist ein wichtiger Erfolg, dass die Lebenshilfe mit ihrer Forderung durchdringen konnte, den Schutz nichteinwilligungsfähiger Erwachsener vor fremdnützigen Eingriffen sicherzustellen“, erklärt Robert Antretter, Bundesvorsitzender der Lebenshilfe, nachdem der Bundestag das Gewebegesetz am gestrigen Abend verabschiedet hat.
PRESSEMITTEILUNG Bundesvereinigung Lebenshilfe 25.05.07

Weiterhin Schutz vor fremdnützigen Eingriffen
Marburg (kobinet) Menschen mit Behinderung werden weiterhin vor fremdnützigen Eingriffen geschützt. Der Bundestag verzichtet nach Intervention der Lebenshilfe auf eine umstrittene Regelung im Gewebegesetz.
KOBINET-NACHRICHTEN 25.05.07

Organ- und Gewebetransplantation: Der menschliche Körper ist keine veräußerbare Ware
Klinkhammer, Gisela; Hibbeler, Birgit
Die Ärztetagsdelegierten sprechen sich für die Beibehaltung der erweiterten Zustimmungslösung aus. Eine Kommerzialisierung von Organspenden lehnen sie strikt ab.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 21 vom 25.05.2007

EU-Geweberichtlinie
Bereits vor drei Jahren hat die Europäische Union (EU) eine Richtlinie erlassen, die darauf abzielt, die Qualität und Sicherheit beim Umgang mit menschlichen Zellen und Geweben zu erhöhen (RL 2004/23/EG).
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 21 vom 25.05.2007

Ermittlungen am Transplantationszentrum Essen - Einblick. Ausblick. Durchblick?
Zusammenstellung zum Fall Prof. Broelsch von BioSkop Forum

Chirurg darf vorerst bleiben
Essener Arzt gesteht: Habe von Patienten Spenden verlangt
Johannes Nitschmann
KÖLN. Als Kronzeugen seiner Verteidigung bemüht Medizin-Professor Christoph Broelsch das Christentum.
BERLINER ZEITUNG 25.05.07

Engagement für Organspende: Gegen den Tod auf der Warteliste
Hibbeler, Birgit
Die Transplantationsmedizin hat zwei Probleme: Die Melderate der Krankenhäuser ist zu gering, die Bevölkerung ist kaum über die Organspende informiert. In Münster geht man beide Punkte gezielt an – mit großem Erfolg.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 21 vom 25.05.2007

Organspende? Verantwortung der Ärzte steigt
SCHWERIN (di). Die Entscheidung für eine Organspende treffen noch zu wenige Menschen in Absprache mit ihrer Familie.
Ärzte Zeitung, 25.05.2007

Noel Martin verschiebt Freitod
Potsdam/Birmingham – Das, was viele Menschen in aller Welt erhofft haben, geschieht tatsächlich: Noel Martin, der Mann aus Birmingham, den Neonazis in Mahlow vor zehn Jahren durch eine Attacke zum Pflegefall gemacht haben, wird doch nicht wie angekündigt am 23. Juli aus dem Leben scheiden.
TAGESSPIEGEL 25.05.07

Elektronische Gesundheitskarte: Gang durch ein Minenfeld
Krüger-Brand, Heike E.
Die Delegierten des Ärztetages haben sich gegen die elektronische Gesundheitskarte in der bisher geplanten Form ausgesprochen. Der Beschluss bedeutet jedoch nicht den Ausstieg aus den Modellprojekten.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 21 vom 25.05.2007

Nationalsozialismus: Forschungspreis verliehen
Hibbeler, Birgit
Im Rahmen der Eröfnnungsveranstaltung des 110. Deutschen Ärztetages wurde der „Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus“ verliehen.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 21 vom 25.05.2007

Bessere Beratung über die Folgen pränataler Diagnostik
In Baden-Württemberg sollen sich Schwangere enger mit Ärzten und Beratungsstellen abstimmen / Pilotprojekte geplant
STUTTGART (mm). Schwangere, die eine Fruchtwasseruntersuchung in Erwägung ziehen, um Missbildungen oder Erkrankungen ihres Babys ausschließen zu können, sollen künftig im Vorfeld der Untersuchung über Folgen der pränatalen Diagnostik informiert werden.
Ärzte Zeitung, 25.05.2007

Geschlechtsbestimmung: DNA-Test schürt Verdacht auf Missbrauch
"Pink or Blue": Diesen harmlos klingenden Namen trägt ein DNA-Test, den ein britisches Unternehmen per Internet zur frühen Bestimmung des Geschlechts anbietet. Mediziner fürchten, dass solche Tests dazu führen, das Geschlecht eines Kindes nach Lust und Laune zu selektieren.
DIE WELT 25.05.07

Forscher züchten neue Haut aus Haarwurzeln
Bislang gab es für Menschen mit großflächigen Verbrennungen nur eine Möglichkeit: An einer anderen Stelle ihres Körpers wurden Hautstücke entnommen und dann auf die Wunde verpflanzt. Leipziger Forscher haben jetzt ein Verfahren entwickeltet, bei dem Haarwurzeln als Quelle für neue Haut dienen.
DIE WELT 25.05.07

"Tag der Lebensspende" - Knochenmarkspender gesucht
Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) wirbt mit dem "Tag der Lebensspende" am 28. Mai um neue Helfer im Kampf gegen Leukämie.
N-TV.DE 25.05.07

Auf dem Weg zur Gentherapie bei Herzinsuffizienz
Zylka-Menhorn, Vera
Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Heidelberg sind wesentliche Schritte für eine Gentherapie der Herzinsuffizienz gelungen.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 21 vom 25.05.2007

Patientenbeteiligung bei medizinischen Entscheidungen: Effekte der Partizipativen Entscheidungsfindung aus systematischen Reviews - Shared decision making in Medicine
Loh, Andreas; Simon, Daniela; Kriston, Levente; Härter, Martin
Das Modell des „shared decision making“, der Partizipativen Entscheidungsfindung (PEF), hat auch in Deutschland inzwischen einen hohen Stellenwert.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 21 vom 25.05.2007

Ärztetag zu Patientenverfügungen
Klinkhammer, Gisela
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hatte bei der Eröffnungsveranstaltung des 110. Deutschen Ärztetages in Münster für eine Rechtssicherheit in Bezug auf Patientenverfügungen plädiert.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 21 vom 25.05.2007

"Wir retten Frühgeborene und töten Kinder"
Berlin ist Spitzenreiter bei Schwangerschaftsabbrüchen - die Charité will etwas dagegen tun
Thorkit Treichel
BERLINER ZEITUNG 25.05.2007


24. Mai 2007

Wie ein Gesetz total zerfleischt wird
Die Verpflanzung von menschlichem Gewebe ist alltäglich, liegt jedoch in einer rechtlichen Grauzone. Das wollte das Gesundheitsministerium ändern. So begann ein langer Prozess, an dessen Ende ein praktisch unlesbares Gesetz steht. Dieses soll der Bundestag heute Abend abnicken.
DIE WELT 24.05.07

Gewebegesetz schafft mehr Sicherheit beim Umgang mit Zellen und Geweben
Anlaesslich der heutigen 2./3. Lesung des Gewebegesetzes erklaert die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion, Carola Reimann:
Das Gewebegesetz, welches heute im parlamentarischen Verfahren abgeschlossen wird, ist an Bedeutung nicht zu unterschaetzen.
PRESSEMITTEILUNG Carola Reimann MdB, SPD 24.05.07

Viele Änderungen beim Gewebegesetz
Gesundheitsausschuss beschließt Entwurf
TAGESSCHAU.DE 24.05.07

Fraktionen drängen auf baldiges Gendiagnostikgesetz
Berlin - Die Fraktionen des Bundestages haben erneut eine zügige gesetzliche Regelung zum Umgang mit Gentests angemahnt.
DEUTSCHES AERZTEBLATT 24.05.07

PDF Debatte Gendiagnostik-Gesetz: Auszug aus dem Plenarprotokoll 16/100 der 100. Sitzung, Deutscher Bundestag, Berlin, 24. Mai 2007
20 Seiten (230 kb)

Grüne drängen Koalition bei der Gendiagnostik zum Handeln
Bundestag debattiert heute Gesetzentwurf der Grünen für Gendiagnostik-Gesetz / Im Gesundheitsministerium hat die Pflegereform Vorrang
BERLIN (fst). Der Bundestag debattiert heute in einer eineinhalbstündigen Debatte über rechtliche Regeln für den Umgang mit gendiagnostischen Methoden bei Menschen. Die Grünen-Fraktion hat dazu einen Gesetzentwurf vorgelegt.
Ärzte Zeitung, 24.05.07

Dauerschlummer bei der Gendiagnostik
Kommentar von Florian Staeck
Wenn der Bundestag heute über den Gesetzentwurf der Grünen für ein Gendiagnostik-Gesetz debattiert, dann steht ein Dauerbrenner auf dem Programm.
Ärzte Zeitung, 24.05.07

PDF Debatte Ächtung des Erbgesundheitsgesetzes: Auszug aus dem Plenarprotokoll 16/100 der 100. Sitzung, Deutscher Bundestag, Berlin, 24. Mai 2007
9 Seiten (235 kb)

Erbgesundheit - Bundestag berät über Ächtung
Ärztetag begrüßt Antrag der Koalitionsfraktionen / Gesetz stammt aus dem Jahr 1939
FRANKFURT/MAIN (Smi). Heute will der Bundestag über die Ächtung des nationalsozialistischen "Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" vom 14. Juli 1933 beraten und dazu eine Beschlussempfehlung abgeben.
Ärzte Zeitung, 24.05.07

Bundesregierung dankt Nationalen Ethikrat
Berlin - Die Bundesregierung hat dem Nationalen Ethikrat nachdrücklich für seine Arbeit gedankt.
DEUTSCHES AERZTEBLATT 24.05.07

Ermittlungen gegen Chefarzt in Essen ausgeweitet
ESSEN (dpa). Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen im Fall eines Chefarztes an der Essener Universitätsklinik (wir berichteten) ausgeweitet. Der beschuldigte Arzt weist die Vorwürfe indes zurück.
Ärzte Zeitung, 24.05.07

Manipulierte OP-Termine - "Ein grotesker Einzelfall"
Fachleute von Kassen, aus der Wissenschaft und der Politik haben eigenen Angaben zufolge keine Indizien für Manipulationen bei OP-Terminen. Der Präsident des Verbandes der Krankenversicherten Deutschlands dagegen schon.
Von Andreas Hoffmann
SUEDDEUTSCHE.DE 24.05.07

Mediziner-Affäre - Geld oder Leben
Der prominente Essener Chirurg Christoph Broelsch soll Spenden für Operationen und sogar für Organe kassiert haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Von Johannes Nitschmann
SUEDDEUTSCHE.DE 24.05.07

Netzwerk Organspende in Niedersachsen ins Leben gerufen
Sozialstaatssekretärin Hawighorst: "Strukturen optimieren, um mehr Menschen zu helfen"
HANNOVER. Die Landesregierung hat jetzt in Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft und der Deutschen Stiftung Organtransplantation das "Netzwerk Organspende in Niedersachsen" ins Leben gerufen.
PRESSEMITTEILUNG Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit 24.05.2007

Ivan Klasnic: Der weiche Killer und die Kunst des Verdrängens
Mit drei Nieren ist Werder Bremens kroatischer Stürmer ein Fall für das Guiness Buch der Rekorde. Doch um in der kommenden Saison wieder in der Bundesliga auflaufen zu können, fällt für den 27-Jährigen der Sommerurlaub aus. Gelingt das Comeback, ist auch ein neuer Spitzname fällig.
DIE WELT 24.05.07

Noel Martin will Gift mit Strohhalm trinken
Deutsche Neonazis hätten sein Leben zerstört, aber «sie haben mich nicht besiegt«, sagt der querschnittsgelähmte Brite Martin. Jetzt allerdings will er sterben - und hat klare Vorstellungen davon.
NETZEITUNG.DE 24.05.07

Haarwurzel als Quelle von Stammzellen für neue Haut
Universität und Unternehmen schlossen gemeinsames Forschungsprojekt ab
"Haut aus Haaren" - das klingt einfach, und nun, da die entscheidenden Schritte getan sind, ist es das beinahe auch.
PRESSEMITTEILUNG Universität Leipzig 24.05.07

Bistümer richten Ethik-Kommissionen ein
Essen - Als dritte deutsche Diözese hat das Bistum Essen ein Projekt zur Unterstützung ihrer Gesundheitseinrichtungen in Ethik-Fragen gestartet.
DEUTSCHES AERZTEBLATT 24.05.07

Urteil: Kasse muss nicht für künstliche Befruchtung zahlen
Kassel - Bei Männern im Alter von über 50 Jahren, die sich ein Kind wünschen, müssen Krankenversicherungen die Kosten für eine künstliche Befruchtung nicht tragen.
DEUTSCHES AERZTEBLATT 24.05.07

Aktuelle Studie ist besorgniserregend: Millionen Patienten werden innovative Arzneimittel vorenthalten
Berlin (VFA). Das Institut fuer Empirische Gesundheitsoekonomie wurde vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) beauftragt, ein Gutachten zur Versorgungssituation mit Arzneimitteln in Deutschland zu erstellen. Die Ergebnisse zeigen alarmierende
Versorgungsluecken: Millionen deutscher Patienten sind von einer eklatanten Unterversorgung mit Arzneimitteln betroffen.
PRESSEMITTEILUNG Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) 23.05.07

Extreme Unterschiede bei der Versorgung mit Arzneimitteln
Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller hat für zehn Krankheiten untersuchen lassen, wie groß die Therapielücken sind
Ärzte Zeitung, 24.05.07

BVL: Adulte Stammzellen und Nabelschnurblut - der Königsweg für die regenerative Medizin / Experten-Symposium des Bundesverbandes Lebensrecht in Berlin
Berlin - "Nabelschnurblut ist weltweit die größte, noch weitgehend ungenutzte Quelle zur Gewinnung von Stammzellen, seine Nutzung ist ethisch wie medizinisch gesehen der Königsweg für die Entwicklung der regenerativen Medizin. Deutschland darf auf diesem Gebiet nicht abgehängt werden", fasste die Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), Dr. med. Claudia Kaminski, die Ergebnisse eines mit hochkarätigen Wissenschaftlern besetzten internationalen Symposiums des BVL zusammen, das heute in der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin stattgefunden hat.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) 24.05.07

Der Preis des Heilens
BIOPOLITIK / Forschungsfreiheit muss der Staat gewähren. Doch das geht auch, ohne Embryonen zu töten. Ein Vorschlag
Von Axel W. Bauer
Das Thema Stammzellforschung wird biopolitisch einseitig und zu unkritisch allein unter dem Aspekt des medizinischen Fortschritts diskutiert.
Rheinischer Merkur Nr. 21, 24.05.07

Europäische Sprachverwirrung
Von Johannes Seibel
Intellektuelle bemühen sehr schnell das Wort von der europäischen Wertegemeinschaft, wie erst kürzlich wieder ein Kongress in Karlsruhe gezeigt hat. Was sie genau darunter verstehen, darüber wird oft leidenschaftlich gestritten.
Doch nicht nur die Sprachenvielfalt, sondern auch die verschiedenen wissenschaftlichen Ansätze blockieren einen vernünftigen Dialog.
DIE TAGESPOST vom 24.05.07

US-Bischöfe mahnen Politiker, die für Abtreibung eintreten
Katholische Politiker, die für Abtreibung eintreten, sollten nicht die Kommunion empfangen. Darauf wies Benedikt XVI. hin, was für Diskussionen sorgte.
KATH.NET 24.05.07

Christliche Laien warnen amnesty vor Ja zu Abtreibung
Münster (DT/KNA) Die Christdemokraten für das Leben (CDL) haben amnesty international (ai) vor einer Aushöhlung des Rechts auf Leben gewarnt.
DIE TAGESPOST 24.05.07

Angriff auf den Erzbischof ist eine Unverfrorenheit!
KATH.NET-Kommentar vom Salzburger Weihbischof Andreas Laun zu den Aussagen der Salzburger SPÖ-Landeshauptfrau Gabi Burgstaller: "Was sie tut, dient nicht der Gesundheit von irgendjemand, sondern steht im Dienst des Todes!"
KATH.NET 24.05.07

Gentechnik per Gesetz
Greenpeace-Analyse deckt fatale Lücken im Entwurf des Gentechnikgesetzes auf
Hamburg - Die dauerhafte Verunreinigung von Feldern, Ernte und Lebensmitteln mit Gen-Pflanzen soll nach Plaenen des Bundesministeriums fuer Ernaehrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz akzeptiert werden und ungestraft bleiben.
PRESSEMITTEILUNG Greenpeace 24.05.07

Lebensmittel: Die Grünen sind gegen Gentechnik
Der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen Johannes Remmel fordert Ende der Versuche mit manipulierten Pflanzen. Der Genmais in einem Versuchsanbau müsse untergepflügt oder entfernt werden. Die FDP sieht die Gentechnik als eine der wichtigsten Zukunftstechnologien.
DIE WELT 24.05.07

Gesetzgebung: Die Frau, die das Unterhaltsrecht kippte
Wie eine Hausfrau aus Isselburg und ein engagierter Anwalt dafür sorgten, dass ledige Alleinerziehende künftig beim Unterhaltsanspruch nicht mehr benachteiligt werden: ein Lehrstück darüber, wie Hartnäckigkeit Gesetze verändern kann.
DIE WELT 24.05.07
Anm.: Nur indirekt bioethisch relevant, aber übertragbar...


23. Mai 2007

Gewebegesetz steht vor der Verabschiedung
Ausschuss für Gesundheit/
Berlin: (hib/MPI) Der Gesundheitsausschuss hat den Weg für das Gewebegesetz frei gemacht. Dem deutlich geänderten Entwurf (16/3146) stimmten am Mittwochmorgen die Koalitionsfraktionen zu, die Fraktionen der FDP und Die Linke enthielten sich, Bündnis 90/Die Grünen stimmte mit Nein.
HIB 139/2007 23.05.07

Der Mensch als Ersatzteillager
Bundestag berät neues Gewebegesetz
Ob Herzklappen, Augenhornhäute oder Knochengranulat: Das Geschäft mit dem menschlichen Körper boomt. Kaum beachtet von der Öffentlichkeit erhalten pro Jahr zehntausende Menschen ein "Gewebetransplantat" - oft in einer rechtlichen Grauzone. Ein neues Gesetz soll Regeln schaffen, wird aber hart kritisiert.
Von Christine Kahle
TAGESSCHAU.DE 23.05.07

Keine Öffnung für Knochenmarksspenden Nichteinwilligungsfähiger
Dammbruch unterbunden
Anlässlich der 2. und 3. Lesung des Entwurfs eines Gesetzes über Qualität und Sicherheit von menschlichen Geweben und Zellen (Gewebegesetz) erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Es wird keine Öffnung für eine Knochenmarksentnahme bei nichteinwilligungsfähigen Erwachsenen im Gewebegesetz geben.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 23.05.07

Gewebegesetz - Union setzt praxisgerechte Verbesserungen durch
Vorrang der Organspende vor der Gewebeentnahme wurde ausdrücklich im Gesetz formuliert und durch eine Dokumentationspflicht abgesichert
Heute hat der Gesundheitsausschuss das Gewebegesetz abschließend beraten. Damit wird die Geweberichtlinie der EU in deutsches Recht umgesetzt, die Qualitäts- und Sicherheitsstandards festlegt. Die Union hat in den Beratungen zum Gewebegesetz in den vergangenen Monaten substantielle Verbesserungen durchgesetzt, die sowohl fachlichen als auch ethischen Bedenken Rechnung tragen.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe und Annette Widmann-Mauz MdBs, CDU 23.05.07

Niederlage des Gesundheitsministeriums beim Gewebegesetz
BERLIN. Zur heutigen abschließenden Beratung des Gewebegesetzes im Gesundheitsausschuss des Bundestages erklärt der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Transplantationsmedizin Michael KAUCH:
Nach dem vernichtenden Urteil nahezu aller Sachverständigen über den Regierungsentwurf zum Gewebegesetz hat der Gesundheitsausschuss heute umfangreiche Änderungen beschlossen. Die Änderungen sind so weitgehend, dass sie nur als Niederlage für Ulla Schmidt interpretiert werden können.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB FDP 23.05.07

„Das ist hier ein offenes Geheimnis“
Kritiker werfen China Handel mit den Organen Hingerichteter vor – Offenbar keine Einwilligung der Häftlinge
DIE NEUE EPOCHE 23.05.07

Neonazi-Opfer Martin: "Ich bin nur noch Kopf"
Seit elf Jahren sitzt das Neonazi-Opfer Noël Martin im Rollstuhl. Sein Leben ist eine Qual. Es sei nicht mehr lebenswert, sagt er im stern-Gespräch. Kurz vor seinem geplanten Suizid in der Schweiz spricht er auch über seinen letzten Wunsch und wie er sich seinen Tod vorstellt.
STERN.DE 23.05.07

Bessere Pflege und Betreuung in Altenheimen
Petitionsausschuss/
Berlin: (hib/MIK) Für die Verbesserung der Betreuung alter und pflegebedürftiger Menschen in Altenheimen hat sich der Petitionsausschuss eingesetzt. Deshalb beschloss er am Mittwochmorgen einstimmig, die zugrundeliegende Petition dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) "als Material" zu überweisen, den Fraktionen des Deutschen Bundestages "zur Kenntnis" zu geben und den Landesvolksvertretungen zuzuleiten. In der Eingabe kritisieren die Petenten den Pflegenotstand in Altenheimen und fordern gesetzliche Maßnahmen, um die Qualität der Pflege zu verbessern.
HIB 138/2007 23.05.07

Britische Organisation kritisiert Benachteiligung älterer Patienten
In Großbritannien werden bereits jetzt Gesundheitsleistungen rationiert – je nach Lebensalter. „Age Concern“ fordert eine Ethik-Debatte.
KATH.NET 23.05.07

"Das kann dir alles selbst passieren"
Von Helga Schönwald
Vor der totalen Fremdbestimmung warnte die ARD. Allerdings nur diejenigen, die auch nach 23.15 Uhr noch wach genug waren am vergangenen Mittwoch, sich »Die Betreuungsfalle« von Dörte Schipper und Gregor Petersen anzusehen.
JUNGE WELT 23.05.07

Kampf gegen Blutkrebs: Lebensretter Stammzell-Spende
Viele Menschen haben Angst vor Knochenmarksspenden, weil sie annehmen, es würde ihnen Rückenmark entnommen. Doch das ist ein Irrtum.
SUEDDEUTSCHE.DE 23.05.07

Gentherapie lässt farbenblinde Mäuse wieder sehen
Gainesville – US-Forscher haben bei Mäusen mit einer extremen Form der Farbenblindheit mittels Gentherapie den Farbsinn wieder hergestellt.
DEUTSCHES AERZTEBLATT 23.05.07

Körpertraining hält Gene bei Alten aktiv
HAMILTON (dpa). Körperliches Training ist für alte Menschen eine Art genetischer Jungbrunnen. Das berichten Forscher um Mark Tarnopolsky von der McMaster Universität in Hamilton in Kanada in "PLoS One" (online).
Ärzte Zeitung, 23.05.07

Eine Gewissensentscheidung
Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser lehnt Landesauszeichnung zu seinem 70. Geburtstag durch Salzburger SPÖ-Landeshauptfrau Gabi Burgstaller ab – Hintergrund ist die Pro-Abtreibungs-Politik der SPÖ-Politikerin
KATH.NET 23.05.07

,Wie will amnesty international glaubwürdig sein?’
Das einzelne ungeborene Leben zähle bei der bekannten Menschenrechtsorganisation offensichtlich nicht, kritisieren die „Christdemokraten für das Leben“.
KATH.NET 23.05.07


22. Mai 2007

Kirche kritisiert Gewebegesetz
Berlin - Vor der Verabschiedung des Gewebegesetzes durch den Bundestag hat die katholische Kirche deutliche Kritik geübt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.05.07

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Essener Chefarzt
Vorwurf der Patientenerpressung
Die Anschuldigungen klingen ungeheuerlich: Gegen Geldspenden soll ein Essener Chefarzt Kassenpatienten unter anderem schnellere Behandlungstermine vergeben haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Erpressungsverdacht. Der Mediziner bestreitet die Vorwürfe.
SPIEGEL ONLINE - 22.05.07

Kleine künstliche Lunge übernimmt Gasaustausch bis zur Organspende
System alternativ zu Herz-Lungen-Maschine benutzt / Erfolg bei pulmonaler Hypertonie
NEU-ISENBURG (ikr). Ähnlich wie Herzkranke die Zeit bis zur Transplantation mit einem Kunstherz überbrücken können, gelingt dies Lungenkranken offenbar mit einer künstlichen Lunge: Eine 38 Jahre alte Patientin mit schwerer pulmonaler Hypertonie und Lungenversagen hat jetzt nach etwa zwei Monaten mit einer künstlichen Lunge eine Spenderlunge erhalten.
Ärzte Zeitung, 22.05.2007

Darstellung von Föten im Uterus präziser denn je
Ungeborene können per Sonografie fast in Fotoqualität untersucht werden / Positiver Effekt auf Eltern-Kind-Bindung
Von den unscharfen grau-weißen Bildern der ersten Verfahren sind die modernen Entwicklungen der Ultraschalltechnologie weit entfernt. Fast fotorealistisch sind die Ungeborenen heute zu sehen. Und mit der STIC (Spatio Temporal Image Correlation)-Technologie ist sogar die Beobachtung des schlagenden fötalen Herzens möglich.
Von Sabine Fisch
Ärzte Zeitung, 22.05.2007

Qualitätsberichte in der Pflege nur Zukunftsmusik?
BERLIN (ami). Der Runde Tisch zur Pflege, den die Berliner Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner nach Zwischenfällen in einem Pflegeheim der Hauptstadt ins Leben gerufen hat, ist in die Kritik geraten.
Ärzte Zeitung, 22.05.2007

Wieder als Gabe annehmen
Von Guntram Matthias Förster
Die Haltung der katholischen Kirche zur assistierten Reproduktionsmedizin ist unverändert ablehnend. In Forschung und Alltagsrealität sieht es jedoch anders aus. Ein Symposion der Katholischen Universität Eichstätt zeigt, warum kritische Rückfragen an diese Behandlungsmethode erlaubt sein müssen und die Kirche mit ihrer Position konsequent ist.
DIE TAGESPOST 22.05.2007


21. Mai 2007

Europäische Bioethikgremien tagen in Berlin
Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft empfängt der Nationale Ethikrat die Teilnehmer der 9. Europäischen Konferenz Nationaler Ethikkomitees (COMETH) und des 9. Forums Nationaler Ethikräte (NEC) sowie die Mitglieder der Europäischen Gruppe für Ethik (EGE) vom 23. bis 25. Mai 2007 in Berlin.
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethirkat 21.05.07

Britische Regierung will die Herstellung von Mensch-Tier-Embryonen erlauben
Florian Rötzer
Nach einem vom Gesundheitsministerium vorgelegten Gesetzesentwurf dürften für die wissenschaftliche Forschung drei unterschiedliche hybride Embryo erzeugt werden
TELEPOLIS 21.05.2007

Organhandel an Essener Uniklinik?
Weitere schwerwiegende Vorwürfe gegen Chefchirurgen
Der Skandal an der Essener Uniklinik weitet sich aus: Informationen des WDR zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen zwei Mediziner wegen einer Organtransplantation. Angeblich soll eine Patientin 60.000 Euro für eine neue Leber gezahlt haben.
WDR 21.05.07

Keine Krebsübertragung durch Bluttransfusionen
Stockholm – Die Angst, sich über Bluttransfusionen mit Krebs zu infizieren, ist unbegründet. Dies ergibt sich aus einer retrospektiven Kohortenstudie im Lancet
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.05.07

110. Deutscher Ärztetag: Delegierte fordern Änderungen bei der E-Karte
Schleswig-Holsteins Kammerchef Bartmann geht davon aus, dass Testprojekte komplikationslos weiterlaufen
MÜNSTER (fuh). Die Delegierten des Deutschen Ärztetages haben sich gegen die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in der bisher vorgestellten Form ausgesprochen. Ihre größte Sorge: das Arzt-Patienten-Verhältnis könnte durch die Speicherung sensibler Patientendaten auf zentralen Rechnern schwer beschädigt werden.
Ärzte Zeitung, 21.05.2007

Kindheit hat Einfluss auf die Fruchtbarkeit
Je besser die Lebensumstände, desto schneller reifen Mädchen: Eine britische Studie legt nahe, dass die Bedingungen in der frühen Kindheit die Fortpflanzungshormone entscheidend beeinflussen. Frauen aus Großbritannien sind demnach fruchtbarer als Frauen aus Bangladesch.
DIE WELT 21.05.2007


20. Mai 2007

Stammzellforschung - ein vermintes Feld
Nach einer Anhörung im Bundestag bleiben viele Unklarheiten
Von Benjamin Lassiwe
SONNTAGSBLATT BAYERN Ausgabe 20, 20.05.2007


19. Mai 2007

Kirche gibt ihren Segen zu Naturbestattungen
Unter Bäumen die letzte Ruhe finden. Immer mehr Menschen wünschen sich ein Grab in der Natur. In Unterfranken wird am Sonntag Deutschlands erster evangelischer Friedwald eingeweiht.
DIE WELT 19.05.2007


18. Mai 2007

Embryotod für die deutsche Forschung?
Eine Änderung des Stammzellgesetzes könnte unabsehbare Folgen haben – Ein Kommentar von Rainer Beckmann.
KATH.NET 18.05.07

Bundestag: Stammzellgesetz auf dem Prüfstand
Führende Wissenschaftler haben sich bei einer Anhörung des Bundestags-Forschungsausschusses für eine Liberalisierung des Stammzellgesetzes ausgesprochen.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 20 vom 18.05.2007

Der andere Blick auf das Klonen
Warum hat es das Klonschaf Dolly geschafft, so berühmt zu werden, fragten sich Wissenschaftshistoriker auf einer interdisziplinären Tagung am Max-Planck-Institut in Berlin. Dabei gab es das Klonen doch schon viel früher
TAZ 18.05.07

Erst die Spende, dann in den OP
Der heute in Münster zu Ende gehende Deutsche Ärztetag lehnt eine Änderung des Transplantationsgesetzes ab.
TAZ 18.05.07

Nach Spende zügiger OP-Termin
Chirurg soll Krebspatienten erpresst haben
Johannes Nitschmann
ESSEN. Auf einer Dienstreise in den USA haben den Leiter des Transplantationszentrums an der Universitätsklinik Essen, Professor Christoph Broelsch, schwere Vorwürfe aus seiner Heimat eingeholt.
BERLINER ZEITUNG 18.05.07

Ärztetag lehnt neue Regeln für Transplantationen ab
Delegierte wollen mehrheitlich an Zustimmungslösung festhalten / Höhere Melderate potenzieller Spender in Kliniken ist vorrangiges Ziel
MÜNSTER (fst). Der Deutsche Ärztetag in Münster will in der Frage des Mangels postmortal gespendeter Organe nicht nach dem Gesetzgeber rufen. Das seit zehn Jahren geltende Transplantationsgesetz habe sich in seinen Grundstrukturen bewährt. Die Delegierten sehen vielmehr die eigene ärztliche Profession herausgefordert.
Ärzte Zeitung, 18.05.2007

Haben Ärzte bisher alle Möglichkeiten ausgeschöpft, um die Zahl der Organspenden in Deutschland zu erhöhen?
Der Medizinethiker und Transplantationschirurg Professor Eckhardt Nagel aus Bayreuth hat auf dem Deutschen Ärztetag die Einführung eines so genannten geregelten Marktes, in dem finanzielle Anreizsysteme die Organspendenbereitschaft der Bürger erhöhen könnten, vehement abgelehnt. Wir dokumentieren seine Rede in Auszügen.
Von Eckhardt Nagel
Ärzte Zeitung, 18.05.2007

Projekt Gesundheitskarte: Warnsignale an die Politik
Trotz genereller Zustimmung zum Einsatz von Telematik im Gesundheitswesen haben Ärzteorganisationen die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte scharf kritisiert und einen Forderungskatalog erstellt.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 20 vom 18.05.2007

Europarat: "Demokratisches Gewissen Europas" bereitet Legalisierung der Abtreibung vor - ALfA bei Anhörung des Gleichstellungsausschusses
Köln/Brüssel. Am 27. Februar fand in Paris eine Anhörung des ‚Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern' zum Thema Abtreibung statt, deren Protokoll jetzt vorliegt.
PRESSEMITTEILUNG Aktion Lebensrecht für Alle (AlfA)e.V. 18.05.07

Amerika: Strengere Kontrollen bei Neuzulassung von Medikamenten
Neues Gesetz ermöglicht bei Sicherheitsbedenken weitere Tests
PRESSETEXT.AUSTRIA 18.05.07

Bakterien speichern Musik, Videos und Dokumente
Langzeitarchivierung für Millionen von Jahren
PRESSETEXT.AUSTRIA 18.05.07


17. Mai 2007

Stürmische Schlacht
Stammzellforschung / Braucht Deutschland eine liberalere Gesetzgebung? Beobachtungen von der Anhörung
Von Matthias Gierth
Von einer „Sternstunde des Parlaments“ war im Jahr 2001 die Rede. Damals erörterten die Abgeordneten das Für und Wider der Stammzellforschung ohne Fraktionszwang. Jetzt möchte die Vorsitzende des Forschungsausschusses spürbar an die damalige Debatte anknüpfen.
Rheinischer Merkur Nr. 20, 17.05.2007


16. Mai 2007

Aktive Sterbehilfe in den Niederlanden seltener angewandt
Mediziner-Kommission legt Bericht über holländisches Sterbehilfe-Gesetz vor / Seit 2001 ist die Zahl der registrierten Fälle um ein Drittel gesunken
Ärzte Zeitung, 16.05.2007

Ärzte gegen weitgehendes Gesetz zur Patientenverfügung
Münster - Der 110. Deutsche Ärztetag in Münster hat sich gegen eine umfangreiche rechtliche Regelung von Patientenverfügungen ausgesprochen. Die Situationen am Lebensende seien hochkomplex und individuell.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 16.05.2007

Ärztetag: Mediziner gegen umfangreiche Regelung von Patientenverfügungen
Münster – Gegen eine umfangreiche und detaillierte rechtliche Regelung von Patientenverfügungen hat sich der Deutsche Ärztetag ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.05.07

Koalition sucht schnelle Entscheidung über das Gewebegesetz
Von Florian Staeck
Der Deutsche Ärztetag wird eine der letzten Chancen sein, um für Änderungen am umstrittenen Gewebegesetz zu werben.
Ärzte Zeitung, 16.05.2007

Ärztetag für Transplantationsbeauftragte an Kliniken - Delegierte lehnen Kommerzialisierung der Organspende ab
Münster - Der 110. Deutsche Ärztetag in Münster hat heute jede Form der Kommerzialisierung von Organ- und Gewebetransplantationen nachdrücklich abgelehnt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 16.05.2007

Bundesärztekammer: Reform des Transplantationsrechts „mit Augenmaß“
Münster - Die Bundesärztekammer (BÄK) hat sich auf dem 110. Deutschen Ärztetag in Münster für eine Reform des Transplantationsgesetzes „mit Augenmaß“ ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.05.07

Schmidt für Beibehaltung der Zustimmungslösung
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat sich beim 110. Deutschen Ärztetag in Münster für eine Beibehaltung der Zustimmungsregelung bei Transplantationen ausgesprochen. "Ich persönlich halte diese Lösung für eine gute Lösung", sagte sie.
Ärzte Zeitung, 16.05.2007

Mangelnde Organspenden: "Das bestehendes Transplantationsgesetz ist gut"
Derzeit fehlen in Deutschland etwa 12.000 Spenderorgane, jährlich sterben 1000 Menschen weil sie nicht rechtzeitig eine Niere oder Leber erhalten. Trotzdem will Gesundheitsministerin Schmidt das Transplantationsgesetz nicht ändern.
Von Nina von Hardenberg und Andreas Hoffmann
SUEDDEUTSCHE.DE 16.05.07

Organspende: Ärzte nehmen sich in die Verantwortung
Deutschland hat zu wenig Organspender – auch, weil Kliniken nicht alle potenziellen Spender melden. Ärzte wollen das jetzt ändern.
FOCUS online 16.05.07

Deutscher Ärztetag: Vorbehalte gegen Widerspruchslösung bei Organspende
Der Nationale Ethikrat fordert, jeder Tote solle ein potenzieller Organspender sein. Deutsche Ärzte lehnen eine solche Regelung ab. Obwohl in Deutschland täglich zwei Menschen sterben, die mit einer Organspende gerettet werden könnten.
DIE WELT 16.05.07

Kein Kommerz mit Herzklappen
Ministerin lässt Entwurf für Gewebegesetz überarbeiten
MÜNSTER. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat auf dem Ärztetag deutliche Änderungen am geplanten Gewebegesetz angekündigt.
BERLINER ZEITUNG 16.5.2007

Lebenshilfe warnt vor Zugriff auf nichteinwilligungsfähige Menschen
Anlässlich der aktuellen Diskussion um ein Gewebegesetz warnt Robert Antretter, Vorsitzender der Bundesvereinigung Lebenshilfe, davor, nicht einwilligungsfähige Menschen schutzlos als Gewebespender einzubeziehen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesvereinigung Lebenshilfe 16.05.07

Lebenshilfe warnt vor Zugriff auf nichteinwilligungsfähige Menschen.
Marburg (kobinet) Das in Deutschland geplante Gewebegesetz unterschreitet nach Ansicht der Lebenshilfe Standards in der Bioethik.
KOBINET-NACHRICHTEN 16.05.07

Ärztetag: Gesundheitsreform führt zur Mehrklassenmedizin
Münster - Das deutsche Gesundheitssystem wird in einigen Jahren vorherrschend Züge eines staatlichen Gesundheitsdienstes haben, warnt der 110. Deutsche Ärztetag in Münster. Die Einzelelemente der jüngsten Gesundheitsreform „stellen ein legislatives Virenprogramm zur Zerstörung des freiheitlichen Betriebssystems unseres Gesundheitswesens dar“, kritisiert der Ärztetag.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 16.05.2007

Jeder dritte Patient wird falsch behandelt
Zwischen Wissen und Praxis klafft einen riesige Lücke: Mediziner seien nicht mehr in der Lage, die Informationsflut zu verarbeiten, warnen Experten. Eine Folge ist, dass die Regeln der medizinischen Kunst oft nicht eingehalten werden. Viele Patienten erhalten Therapien, die schädlich sind.
DIE WELT 16.05.07

"Gentests wären künftig wie Schwangerschaftstests"
Von Edda Grabar
Ein Foto der menschlichen DNA? Hört sich eher langweilig an. Ein Schnellcheck, mit dem sich jeder Mensch selbst auf Erbkrankheiten untersuchen kann? Das klingt schon wesentlich spektakulärer – und würde die individualisierte Medizin sicher umkrempeln und unter Garantie gleichzeitig eine neue Ära der Bioethik einleiten.
Was das eine mit dem anderen zu tun hat, kann der Leibniz-Preisträger Thomas Carell erklären, der zusammen mit internationalen Kollegen ein solches Verfahren entwickelt hat. Technology Review unterhielt sich mit dem Professor, der an der Fakultät für Chemie und Pharmazie an der Ludwig-Maximilians-Universität München forscht.
TECHNOLOGY REVIEW 16.05.07

Israel testete Impfstoff gegen Anthrax an Soldaten
Die Israelische Armee hat bei Hunderten von Soldaten geheime medizinische Experimente durchgeführt: Getestet wurde ein Impfstoff gegen den biologischen Kampfstoff Anthrax. Viele der Probanden leiden heute unter Hauttumoren, Lungenentzündungen und Symptomen von Epilepsie.
DIE WELT 16.05.07

Gentherapie für Schmetterlingskinder
Neue Erkenntnisse über die seltene Hautkrankheit Epidermolysis bullosa
Von Maria Mayer
DEUTSCHLANDFUNK 16.05.07

,Dieses Baby bedeutet die Welt für mich’
Eigentlich wollte „Miss D“ ihr ungeborenes behindertes Kind abtreiben. Jetzt entschied der irische Teenager trotz gerichtlicher Erlaubnis anders: Sie bringt das Kind zur Welt.
KATH.NET 16.05.07

,Aber was geschieht mit dem Baby, das keine Stimme hat?’
Eduardo Verastegui, einer der erfolgreichsten mexikanischen Schauspieler, wurde zu einer der stärksten Stimmen gegen die Legalisierung der Abtreibung in Mexiko-Stadt und spricht bei Abtreibung von "einem schrecklichen Holocaust"
KATH.NET 16.05.07

Feind, Freund oder Partner? Angehörige im Krankenhaus
Linus Geisler
Für Angehörige in der Klinik erscheint vieles, was für ÄrztInnen und Pflegende Alltag ist, sehr bedrohlich. Schläuche, Apparate und hektisches Personal lösen oft große Ängste aus. Was Angehörige erwarten, ist das unmittelbare Eingehen auf ihre aktuelle Situation und ihre Hilflosigkeit.
Dr. med. Mabuse, Mai/Juni 2007

PDF Ethische Fragen neuer Therapien am Beispiel menschlicher embryonaler Stammzellen
15 Seiten, Vortrag beim Experten-Symposium "Stammzellen in Forschung und Therapie: Wie erfolgreich sind sie wirklich?" in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin am 24. Mai 2007
Von Prof. Dr. med. Axel W. Bauer, Fachgebiet Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

Artikel vom 01. bis 15. Mai 2007

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