Presse
Pressespiegel 01.-15. Oktober 2007
Anzahl: 153 Artikel, Stand 26.10.07
15. Oktober 2007
Urteil: Eltern dürfen kranke Tochter sterben lassen
Nach einem ärztlichen Behandlungsfehler lag die vierjährige Jule seit Monaten im Wachkoma. Die Eltern kämpften dafür, ihr Kind sterben lassen zu dürfen. Ein Gericht erlaubte ihnen, die künstliche Ernährung einzustellen – ein Novum in der deutschen Rechtsprechung.
DIE WELT 15.10.07
Die letzte Reise
Immer mehr todkranke Ausländer reisen in die Schweiz, um sich das Leben zu nehmen. Da die Sterbehilfe damit öffentlich wird, wächst die Kritik an der Sterbehilfe-Organisation Dignitas.
SUEDDEUTSCHE.DE 15.10.07
Stammzelltherapie - Ein steiniger Weg
Von Sascha Karberg, Singapur
Schon im nächsten Jahr wollte die Stammzellfirma „ES Cell International“ die ersten Patienten testweise mit Zelltherapien auf Basis embryonaler Stammzellen behandeln. Doch jetzt hat die Firma ihr Ziel aufgeben müssen.
FAZ 15.10.07
Es gibt ein Leben nach dem Hirntod
Kuba - Wann ist ein Mensch tot? Wenn sein Herzschlag und seine Atmung aufgehört haben? Laut Umfragen glauben dies etwa 80 Prozent der Bevölkerung in Europa und den USA. In der Medizin hat man sich von dieser Vorstellung verabschiedet. Immer öfter gelingt es, Patienten mit Herzstillstand wiederzubeleben - daher hat man den Hirntod als sicheres Kriterium für das Ableben eines Menschen etabliert
DIE WELT 15.10.07
Wenn Krankenhäuser nicht mitmachen
Das Transplantationsgesetz muss reformiert werden - das war das Fazit einer Podiumsdiskussion, die am Wochenende in Mainz auf der Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft stattfand. Der Mannheimer Jurist Jochen Taupitz bekräftigte dort noch einmal die Forderung des Nationalen Ethikrates, eine Widerspruchsregelung in Deutschland einzuführen. Der Ethikrat schlägt vor, jeden Bürger zu einer Entscheidung aufzufordern. Dies könnte beim Führerschein oder auch bei der Konfirmation geschehen. Wer keine Erklärung abgibt, dem sollen Organe entnommen werden dürfen, sofern die Angehörigen nicht widersprechen.
TAGESSPIEGEL 15.10.2007
1000. Hornhautspender am Universitätsklinikum
Seit dem Aufbau der "Lions Hornhautbank der Regio und Baden-Württemberg" am Universitätsklinikum Freiburg, vor vier Jahren, haben mehr als 1000 Verstorbene ihre Hornhäute für eine Transplantation zur Verfügung gestellt.
IDW 15.10.07
Kommission hat Rolle als 'EU-Forschungsministerium' im Visier
Die Kommission will allmählich das Management von Forschungs- und Innovationsprojekten auslagern, um sich mehr auf ihre Rolle als Politikgestalter für den Europäischen Forschungsraum (ERA) zu konzentrieren, so der Kommissar für Wissenschaft und Forschung, Janez Potocnik.
EURACTIV.COM 15.10.07
Plastik-Embryos im Briefkasten
Das "Geschenk" aus dem braunen Briefumschlag ist fünf Zentimeter lang und aus fleischfarbenem Kunststoff. Es hat Füßchen, Augenhöhlen, eine Nase und Ohren, und es nuckelt am Daumen. Viele Kölner haben in den vergangenen beiden Tagen das originalgetreue Plastikmodell eines Embryos in der zehnten Schwangerschaftswoche aus ihrem Briefkasten gezogen. Anbei ein Handzettel mit der Überschrift: "Dieses Geschenk vertrauen wir Ihnen heute an." Weiter im Text heißt es: "Kinder - auch die unerwarteten - sind keine Katastrophen, sondern kostbare Geschenke, die unserem Schutz anvertraut werden. Vorgeburtliche Kindstötungen lösen keine Probleme, sondern schaffen nur neue."
KÖLNER STADTANZEIGER 15.10.07
14. Oktober 2007
Der fröhliche Abschiedsgruß eines Todgeweihten
Randy Pausch, Professor für Informatik an einer US-Universität, hat Krebs. In wenigen Monaten wird er sterben. Nun hielt er seine letzte Vorlesung – und sprach so ergreifend über Wünsche und Träume, dass das Video millionenfach im Internet heruntergeladen wird.
DIE WELT 14.10.07
Noel Martin will zurück nach Brandenburg
Vor zehn Jahren wurde sein Leben in Mahlow von Neonazis zerstört. Der durch die Attacke querschnittsgelähmte Noel Martin kann sich dennoch vorstellen, Menschen in Brandenburg über sein Schicksal aufzuklären.
TAGESSPIEGEL 14.10.07
"Dieses Gefühl wieder atmen zu können"
Wie durch Organspende Leben gerettet werden
Einfach ein bisschen spazierengehen, das konnte Ingrid Volke jahrelang nicht. Sie war schwerkrank und das einzige, was sie noch retten konnte, war eine neue Lunge. Zweieinhalb Jahre wartete sie, das war eine schwere Zeit. Sie saß im Rollstuhl und täglich hatte sie Angst zu ersticken. Dann kam endlich der ersehnte Anruf: Es gab eine Spenderlunge für sie.
ZDF HEUTE 14.10.2007
13. Oktober 2007
Politisch begrenzte Forschung
Stammzellforscher werden hierzulande stark reglementiert. Professor Hans Schöler vom Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin in Münster ist jedoch davon überzeugt, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen bald liberaler werden
DIE WELT 13.10.07
Erster Hospizpreis Niedersachsen verliehen
Drei Pflegeeinrichtungen und Ehrenamtliche für vorbildliches Engagement in der Hospiz- und Palliativarbeit ausgezeichnet
PRESSEMITTEILUNG Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit 13.10.07
Organe aus dem 3-D-Drucker
Seine Gummiente kann man sich mit 3-D-Druckern bereits kopieren. Inzwischen träumen Wissenschaftler davon, Körpergewebe und Organe zu drucken. Die ersten Schritte haben sie bereits getan - mit relativ einfacher Technologie.
SPIEGEL Online 13.10.2007
Jährlich werden 42 Millionen Kinder im Mutterleib getötet
WHO-Studie: Abtreibungszahl sinkt - Lebensrechtler bezweifeln Aussagekraft.
KATH.NET 13.10.07
12. Oktober 2007
Weltweit jährlich über 40 Millionen Abtreibungen
New York – Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche ist weltweit in den letzten zehn Jahren leicht zurückgegangen. Nach einer Studie im Lancet (2007; 370: 1338-1345) kommen aber noch immer auf 100 Lebendgeburten 31 Abtreibungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.10.07
Abtreibung an der Tagesordnung
Weltweit wird jede fünfte Schwangerschaft abgebrochen, in Europa ist es sogar jede dritte. In Entwicklungsländern ist der Eingriff oft lebensgefährlich.
FOCUS Online 12.10.07
Jede fünfte Schwangerschaft wird abgebrochen
In Ländern der ehemaligen Sowjetunion treiben die meisten Frauen ab
Fast ein Drittel aller Schwangerschaften in Europa werden abgebrochen, weltweit ist es jede fünfte.
WISSENSCHAFT.DE 12.10.07
Jede fünfte Schwangerschaft weltweit wird abgebrochen
42 Millionen Abtreibungen haben Forscher im Jahr 2003 weltweit gezählt. Damit wurde jede fünfte Schwangerschaft abgebrochen, heißt es in einer Studie.
SPIEGEL Online 12.10.07
Schwangerschaft als Lebensgefahr
Ungebremst hohe Müttersterblichkeit in Entwicklungsländern – Gesundheitsexperten fordern sichere Abtreibungen
DER BUND 12.10.07
Maternal mortality ratio falling too slowly to meet goal
LONDON/GENEVA The world’s maternal mortality ratio (the number of maternal deaths per 100 000 live births) is declining too slowly to meet Millennium Development Goal (MDG) 5, which aims to reduce the number of women who die in pregnancy and childbirth by three-quarters by 2015.
Joint News Release WHO/UNICEF/UNFPA/World Bank 12.10.07
Jede Minute stirbt eine Frau an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt
UNICEF: Kaum Fortschritte im Kampf gegen die Müttersterblichkeit
Jedes Jahr sterben weltweit immer noch schätzungsweise 535.000 Frauen an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt - 99 Prozent davon in den Entwicklungsländern. Kurz vor der am 18. Oktober beginnenden Weltkonferenz zur Müttergesundheit in London kritisieren UNICEF, die Weltgesundheits- organisation, der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen und die Weltbank mangelnde Fortschritte im Kampf gegen die Müttersterblichkeit in den ärmsten Ländern.
PRESSEMITTEILUNG UNICEF 12.10.2007
Kein Kommunionempfang für Abtreibungs- und Euthanasiebefürworter
Eine Vereinigung von 600 Priestern und Diakonen will, dass die US-amerikanischen Bischöfe eine klare Position beziehen.
KATH.NET 12.10.07
Mit 1.000 Paar Kinderschuhen gegen Abtreibung
Verteilung von einer Million Embryo-Modellen startet mit Aktion vor Kölner Dom.
KATH.NET 12.10.07
Quo vadis, Stammzellenforschung?
Hierzulande werden Stammzellenforscher stärker reglementiert als in den meisten anderen Industrienationen. So darf etwa nur an menschlichen embryonalen Stammzellen geforscht werden, die vor einem bestimmten Stichtag gewonnen wurden. Viele Forscher fordern eine Änderung der Gesetzeslage. Die Politik diskutiert darüber. Zur Zukunft der Stammzellenforschung in Deutschland nimmt nun der renommierte Max-Planck-Forscher Professor Hans Schöler Stellung.
DIE WELT 12.10.2007
Prominente machen mobil gegen embryonale Stammzellforschung – Heute: Rainer Beckmann
Im Rahmen der Initiative www.deine-stammzellen-heilen.de erklärt Rainer Beckmann, Medizinrechtsexperte und Sachverständiger der Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestags „Recht und Ethik der modernen Medizin“ (2000-2002) und „Ethik und Recht der modernen Medizin“ (2003-2005).
„Eine Aufhebung oder Verschiebung des Stichtages für den Import und die Verwendung von embryonalen Stammzellen ist aus mehreren Gründen abzulehnen:
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Lebensrecht (BVL) 12.10.07
Aufruf zu Frieden und Freiheit
Rom - Friede und Aussöhnung in Nord- und Südkorea, atomare Abrüstung, Stammzellenforschung, Lehrfreiheit und die zentrale Bedeutung der Wahrheit in der pluralistischen Welt von heute: Mit diesen Themen setzte sich Papst Benedikt XVI. heute, Donnerstag, in seiner Ansprache vor dem neuen koreanischen Botschafter beim Heiligen Stuhl, Kim Ji-Young Francesco, anlässlich der Übergabe der Beglaubigungsschreiben auseinander.
KATH.NET 12.10.2007
Zahl der Pflegebedürftigen wird sich verdoppeln
Prognose: Pflegebedarf steigt bis 2050 auf 4,4 Millionen Menschen / Immer weniger Betreuung durch Angehörige
Ärzte Zeitung, 12.10.2007
Stress und Hektik - ein Tag in der Pflege
Für die Grundpflege bleiben 15 bis 30 Minuten pro Tag / "Hetze statt guter Versorgung" / Beispiel Berlin
Ärzte Zeitung, 12.10.2007
Kinderhospizverein: Zu wenig ambulante Dienste
Olpe - Der Deutsche Kinderhospizverein sieht großen Nachholbedarf bei ambulanten Diensten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.10.07
Mediziner ohne Grenzen
Der Mann ohne Grenzen operiert nicht mehr. Der hochdekorierte und international berühmte Transplantationsmediziner Christoph Broelsch wurde in dieser Woche von der Essener Universitätsklinik entlassen. Der 63-jährige Chefarzt soll Patienten gegen Geld eine neue Niere oder Leber verpflanzt haben. Broelsch bestreitet dies. Der stämmige, grauhaarige Mann hat nie Kritik an seinen Methoden zugelassen. Und die wurde immer lauter
FRANKFURTER RUNDSCHAU 12.10.2007
Verfügung über genetische Daten
Tagung thematisiert Gendiagnostik
Von Volkart Wildermuth
Bioethik. - Die Zahl der möglichen Gentests wächst ständig an. Bei dem genauen Blick ins Erbgut verspüren viele ein Unbehagen, fürchten vor allem, dass auch andere in einen Blick in ihre genetischen Karten werfen wollen. Aktuell beschäftigt sich der Gesundheitsausschuss des Bundestages mit einem Gesetzentwurf von Bündnis 90/Die Grünen. Die Friedrich Ebert Stiftung hat das zum Anlass genommen, auf einer Tagung über die kritischen Aspekte der Gendiagnostik zu sprechen.
DEUTSCHLANDFUNK 12.10.2007
Selbst verschuldete Erkrankungen: Ärzte als Denunzianten
Rabbata, Samir
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 41 vom 12.10.2007
Public Health Genetics: In Deutschland noch umstritten
Schmidtke, Jörg
Um einem potentiellen Konflikt auszuweichen, scheut man sich hierzulande noch immer, Public Health und Genetik zusammenzubringen.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 41 vom 12.10.2007
Die Contergan-Katastrophe: Die trügerische Sicherheit der „harten“ Daten
Thomann, Klaus-Dieter
Eine bundesweite Erhebung Mitte 1958 ließ auf keine Zunahme der Anzahl fehlgebildeter Kinder schließen. Erste Contergan-Folgen wurden deshalb in ihrer Bedeutung zunächst nicht erkannt.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 41 vom 12.10.2007
Gefangene in China sollen nicht Organspender sein
KOPENHAGEN (fst). Gefangene in China sollen nicht mehr zwangsweise als Organspender missbraucht werden.
Ärzte Zeitung, 12.10.2007
11. Oktober 2007
Stammzellforscher machen Druck
Wissenschaftler plädieren auf Tagungen in Würzburg und Düsseldorf für die Liberalisierung des Embryonenschutzes – Unterstützung durch die Politik
Von Stefan Rehder
DIE TAGESPOST 11.10.2007
ALfA: Skandalöse Äußerung von Medizin-Nobelpreisträger Mario Capecchi – Kaminski: Wir brauchen strenge Gesetze
Köln. „Embryonen sind keine Rohstofflieferanten. Als Menschen im Frühstadium ihrer Entwicklung verdienen Sie den gleichen Respekt und Schutz wie geborene Menschen.“ Mit diesen Worten kommentierte die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle, Dr. med. Claudia Kaminski, heute ein Interview, das der Nobelpreisträger für Medizin Mario Capecchi „Telepolis“ gegeben hatte.
PRESSEMITTEILUNG Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) 11.10.2007
„Denkbar ist so gut wie alles, auch ethisch Verwerfliches“
Gentherapie am Menschen kann tödliche Folgen haben – Der Wiener Professor Lukas Kenner zur Entscheidung des Nobelpreiskomitees
Anfang der Woche hat das Nobelkommitee in Stockholm die Vergabe des Medizinpreises an die US-Amerikaner Mario Capecchi und Oliver Smithes sowie den Briten Sir Martin Evans bekanntgegeben. Stefan Rehder sprach darüber mit dem Wiener Molekularpathologen und Krebsforscher Lukas Kenner.
DIE TAGESPOST 11.10.07
Streit um Bevorzugung von Privatpatienten
Gesundheitsministerium sieht Zahlen zu Transplantationen falsch interpretiert
BERLIN (fst/ble). Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat den Eindruck zurückgewiesen, PKV-Patienten würden bei Transplantation im Vergleich zu GKVPatienten bevorzugt.
Ärzte Zeitung, 11.10.2007
Organspende: Privatpatienten bevorzugt
Bei der Verteilung von Spenderorganen gehe es nicht gerecht zu, vermuten Gesundheitspolitiker. VON KLAUS-PETER GÖRLITZER
TAZ 11.10.07
Klinik enthebt Essener Chirurg vom Dienst
Konsequenz aus Klinikaffäre
ESSEN (iss). Die Universitätsklinik Essen hat den unter anderem unter Betrugsverdacht stehenden Transplantationsmediziner Professor Christoph Broelsch suspendiert.
Ärzte Zeitung, 11.10.2007
Neues Organ nur gegen gutes Geld?
Konkreter Verdacht in Essen, schwere Vorwürfe in Kiel: Reiche Araber und privat Versicherte finden schneller ein Spenderorgan und einen Operateur.
Von Christoph Rybarczyk
HAMBURGER ABENDBLATT 11.10.07
Palliativversorgung soll besser werden - die Frage ist, wie?
Von Christian Beneker
Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat am 13. September die Richtlinie "über die Verordnung von spezialisierter ambulanter Palliativersorgung (SAPV-Richtlinie)" veröffentlicht und ein Stellungnahmeverfahren vor die endgültige Entscheidung gesetzt.
Ärzte Zeitung, 11.10.2007
Union setzt sich im Streit um Pflegeurlaub durch
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.10.07
Koalition will Eckpunkte für Gentest-Regelung vorlegen
Berlin – Die Koalitionsfraktionen wollen in Kürze Eckpunkte für die seit langem erwartete gesetzliche Regelung zum Umgang mit Gentests vorlegen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.10.07
Vaterschaftstests leicht gemacht
BERLIN (ine). Männer, die an ihrer Vaterschaft zweifeln, sollen einen Anspruch auf eine genetische Untersuchung zur Klärung der Abstammung haben.
Ärzte Zeitung, 11.10.2007
Christliche Lebensrechtler kritisieren Abtreibungsgesetzgebung
Juristen-Vereinigung Lebensrecht: Bundestag missachtet Auflagen des Verfassungsgerichts.
KATH.NET 11.10.07
Frauenärzte verzeichnen Baby-Boom
Der Trend ist eindeutig. Hamburgs Frauen bekommen mehr Kinder. Die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen steigt zum Teil um mehr als 100 Prozent. Den Grund sehen Mediziner wie Poltiker in der Kombination des derzeitigen Konjunkturhochs mit dem neu eingeführten Elterngeld.
DIE WELT 11.10.07
Abortion declines worldwide, falls most where abortion is broadly legal
Eastern Europe Sees Most Significant Decline, First Global Review Since 1995 Shows
Unsafe Abortion Remains a Major Global Health Challenge
Pressrelease Guttmacher Institute 11.10.07
Kultur und Glaubenspraxis muslimischer Patienten: Neues Wissensportal für Gesundheitsberufe
www.kultur-gesundheit.de bietet Hilfestellung bei kulturbedingten Konflikten - Bessere medizinische Versorgung von Muslimen angestrebt
PRESSEMITTEILUNG Johannes Gutenberg-Universität Mainz 11.10.2007
Im Bundestag notiert: Änderung des EG-Gentechnik-Durchführungsgesetzes
Ernährung und Landwirtschaft/Gesetzentwurf
Berlin: (hib/MIK) Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf (16/6557) zur Änderung des EG-Gentechnik-Durchführungsgesetzes vorgelegt.
HIB 254/2007 11.10.07
10. Oktober 2007
Unionspolitiker drängen auf Regelung für Patientenverfügungen
Berlin – Unionspolitiker drängen auf eine zügige rechtliche Regelung von Patientenverfügungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.10.07
Brauchen wir überhaupt die Patientenverfügung?
Ergebnisse empirischer Studien stärken die Suche nach Alternativen - Viele Menschen befürchten, die Medizin kenne am Lebensende keine Grenzen. Wie können Bürger in Fragen ihres eigenen Todes selbst bestimmen? Brauchen wir überhaupt Patientenverfügungen, in denen versucht wird, verschiedene Eventualitäten gedanklich vorwegzunehmen? Der Frankfurter Medizinethiker Stephan Sahm bezweifelt dies.
PRESSEMITTEILUNG Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main) 10.10.07
Freispruch im Klagenfurter Sterbehilfe-Prozess
Der Angeklagte wurde "in seinem Schuldverhalten entschuldigt". Seine Frau litt an unheilbarem Muskelschwund.
DiePresse.com 10.10.07
Pflege als Beziehungsgeschehen - wachsende Anforderungen
Bischof Wolfgang Huber zu den aktuellen Herausforderungen in der Pflege
Auch im Sozialstaat könne keine Institution die Achtsamkeit für den Mitmenschen ersetzen, erläuterte der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, beim Kongress "Bedürftige Pflege – Perspektiven für eine menschenwürdige Pflege im Alter" am heutigen Mittwoch., 10. Oktober in Berlin.
PRESSEMITTEILUNG Evangelische Kirche in Deutschland EKD 10.10.07
Beiratsmitglieder zum neuen Ethikrat stehen fest
Berlin - Als letzte Fraktion hat die FDP ihren Vertreter für den parlamentarischen Beirat zum künftigen Deutschen Ethikrat benannt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.10.07
"Organverteilung neu regeln!"
BERLIN (fst). Privatversicherte werden nach Angaben des SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Wodarg bei Organspenden bevorzugt.
Ärzte Zeitung, 10.10.2007
Gesundheitsministerium verteidigt Regelungen für Organspenden
Berlin – Das Bundesgesundheitsministerium hat die Regelungen zur Vergabe von Spenderorganen gegen Kritik verteidigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.10.07
Essener Medizin-Professor vom Dienst enthoben
Duisburg/Essen - Der Rektor der Universität Duisburg-Essen, Lothar Zechlin, hat den unter Betrugsverdacht stehenden Medizin-Professor Christoph Broelsch vorläufig des Dienstes enthoben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.10.07
Chirurgen transplantieren Lunge trotz Blutgruppen-Unverträglichkeit
Weltpremiere aus Notsituation heraus geboren - Ärzte über Erfolg erfreut
PRESSETEXT.AUSTRIA 10.10.07
Wirtschaftsverband der Biotechnologie mit Erfolgsbilanz
Berlin - Die Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland (BIO Deutschland) hat gestern während ihrer 4. Ordentlichen Mitgliederversammlung im Rahmen des internationalen Branchen-Treffens Biotechnica in Hannover einen umfassenden Rechenschaftsbericht abgelegt, die weiteren geplanten Tätigkeitsbereiche des Verbandes vorgestellt und einen neuen Vorstand gewählt.
PRESSEMITTEILUNG Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland (BIO Deutschland) 10.10.2007
Unrentabler Markt: US-Pharmariese stellt Forschung an Aids-Impfstoff ein
Von Marc Pitzke, New York
Zu teuer, zu zeitaufwändig, zu frustrierend: Der US-Pharmariese Merck hat seine Suche nach einem Aids-Impfstoff aufgegeben. Das Geschäft mit dem Mittel rechnet sich nicht - zumal medizinische Studien keinen Erfolg nachwiesen. Auch andere Konzerne halten sich erstaunlich zurück.
SPIEGEL Online 10.10.2007
Hohe Förderung für molekulare Diagnostik
BERLIN (gvg). Mit 900 Millionen Euro wollen fünf Unternehmen und das Bundesforschungsministerium in den kommenden Jahren die molekulare Bildgebung fördern. Es geht unter anderen um Früherkennung und gezielte Tumortherapie
Ärzte Zeitung, 10.10.2007
Oma bringt eigene Enkel zur Welt
Eine 51-jährige Brasilianerin hat als Leihmutter gleich zwei eigene Enkelkinder auf die Welt gebracht:
Ärzte Zeitung, 10.10.2007
EU: Wie Polen den Gedenktag gegen die Todesstrafe verhindert
Von Barbara Hans, Brüssel
Gestritten wird gern in der EU: über Verfassung und Bürokratie beispielsweise. Die Ablehnung der Todesstrafe dagegen galt immer als gemeinsamer Nenner der Gemeinschaft - bis man versuchte, einen "Europäischen Tag gegen die Todesstrafe" zu etablieren. Vergeblich.
SPIEGEL Online 10.10.07
Anm.: Polen wollte statt des gedenktages gegen die todesstrafe einen gedenktag für den Schutz des Lebens, gegen Abtreibung und Sterbehilfe.
Vitamin D zur Verminderung einer immunologischen Abwehrreaktion (Graft-Versus-Host-Disease)?
Allogene Transplantationen von hämatopoetischen Stammzellen werden in zunehmendem Maße zur Therapie von Erkrankungen des Knochenmarkes eingesetzt. Sie sind jedoch mit einer erheblichen Morbidität und Mortalität verbunden, die vor allem durch das Auftreten einer immunologischen Reaktion gegen den Patienten (akute und chronische "Graft-versus-Host Disease") bedingt ist.
PRESSEMITTEILUNG Wilhelm Sander-Stiftung 10.10.07
Tiere mit ausgeschalteten Genen machen Tests neuer Arzneimittel möglich
Von Michael Hubert
Der Medizin-Nobelpreis geht in diesem Jahr an Genetiker, die Mäuse geschaffen haben, mit denen sich menschliche Krankheiten erforschen lassen.
Ärzte Zeitung, 10.10.2007
"Für robuste Computersimulationen fehlen uns noch zu viele Informationen"
Etwas salopp könnte man von Gen-Ausknipsern sprechen: Die US-Amerikaner Mario Capecchi und Oliver Smithies und der Brite Martin Evans erhalten, wie das Karolinska-Institut am Montag bekannt gab, den Nobelpreis für Medizin für ihre Technik, in Versuchsmäusen gezielt Gene zu verändern oder auch auszuschalten ("gene targeting").
HEISE Online 10.10.07
"Es wäre kriminell, auf die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen zu verzichten"
Matthias Gräbner
Telepolis-Gespräch mit dem diesjährigen Nobelpreisträger Mario Capecchi über seine Forschung, die Bedeutung von Mäusen als Tiermodelle und seine Ansichten über die künftigen Forschungsziele
TELEPOLIS 10.10.2007
09. Oktober 2007
Einst Straßenkind, jetzt Wissenschaftsstar
Mario Capecchi hat einen langen Weg bis zum Nobelpreis für Medizin hinter sich.
TAGESSPIEGEL 09.10.07
Nobelpreis für Medizin: Für eine Handvoll Mäuse
von Georg Dahm (Hamburg)
Ihr Name mutet martialisch an, aber für die medizinische Forschung war die Entwicklung der Knock-out-Maus ein riesiger Fortschritt. Die drei Väter dieses aus Stammzellen gezüchteten Labortiers, Martin Evans, Mario Capecchi und Oliver Smithies, werden mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 09.10.07
Medizin-Nobelpreis für das Ausknipsen von Genen
Zwei Amerikaner und ein Brite entwickelten Mäuse zur Erforschung genetisch bedingter Krankheiten
DIE WELT 09.10.07
Im Schaltwerk des Lebens
Der Medizinnobelpreis 2007 geht an drei Forscher, die es schafften, das Erbgut von Mäusen gezielt zu verändern
Lilo Berg, Anne Brüning
BERLINER ZEITUNG 09.10.07
Prominente machen mobil gegen embryonale Stammzellforschung – Heute: Prof. Dr. med. Axel W. Bauer
Im Rahmen der Initiative www.deine-stammzellen-heilen.de erklärt Prof. Dr. med. Axel W. Bauer, Leiter des Fachgebiets Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg
„Der Zweck des Stichtages 1. Januar 2002 liegt darin, dass eine von Deutschland ausgehende Veranlassung der Embryonenzerstörung im Ausland zur Gewinnung menschlicher embryonaler Stammzellen vermieden werden soll.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Lebensrecht 09.10.07
Staatsanwaltschaft durchsucht Arbeitsplatz von Chirurg Broelsch
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.10.07
Krebs-OP gegen Geldspende
Heute Morgen durchsuchte die Staatsanwaltschaft Wohnung und Büro eines Krebsspezialisten und Klinik-Chefarztes in Essen. Bereits abgewiesenen Patienten bot er gegen eine Spende eine Operation an - die er in einigen Fällen womöglich gar nicht selbst durchführte - oder setzte sie auf Wartelisten für Organspenden.
TAGESSPIEGEL 09.10.07
Bundesärztekammer: Transplantationsgesetz dringend nachbessern
Berlin – Die Bundesärztekammer (BÄK) hat Präzisierungen im Gesetz über die Organspende gefordert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.10.07
Non-ET-Residents: BÄK fordert Rechtssicherheit
Stellungnahme der Ständigen Kommission Organtransplantation
Die Ständige Kommission Organtransplantation der Bundesärztekammer appelliert abermals und nachdrücklich an den Gesetzgeber, endlich für Handlungs- und Rechtssicherheit im Umgang mit so genannten Non-ET-Residents zu sorgen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 09.10.07
China will Entnahme von Organen Hingerichteter stark einschränken
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.10.07
ZNS-Infektionen nach Herztransplantation
Rochester – Infektionen des Zentralnervensystem (ZNS) sind eine seltene aber gravierende Komplikation nach Herztransplantationen, die häufig erst spät erkannt wird.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.10.07
Anglikanische Kirche bezeichnet Organspende als Christen-Pflicht
London – Die Kirche Englands betrachtet die Organspende nicht als notwendiges Übel, sondern als eine Christenpflicht
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.10.07
China verbietet Handel mit Organen
DIE WELT 09.10.07
MHH-Chirurgen transplantieren Lunge trotz Unverträglichkeit der Blutgruppen
21-jährige Patientin hätte ohne Operation keine Überlebenschance gehabt / Professor Haverich fordert vom Gesetzgeber klare Richtlinien
PRESSEMITTEILUNG Medizinische Hochschule Hannover (IDW) 09.10.07
Lunge trotz ungleicher Blutgruppe transplantiert
Ärzte haben einer 21-jährigen Frau erstmals eine Lunge transplantiert, obwohl ihre Blutgruppe eigentlich absolut unverträglich mit der des Organspenders war.
DIE WELT 09.10.07
EU-Richtlinienvorschlag: Brüssel will in der Gesundheitspolitik stärker mitmischen
Brüssel – EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou will den Anspruch von Versicherten, sich im europäischen Ausland behandeln zu lassen, auf eine breite gesetzliche Grundlage stellen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.10.07
Schavan startet Innovationsallianz Molekulare Bildgebung
Mit dem Blick in lebende Zellen Krankheiten frühzeitig erkennen und heilen / BMBF und Industrie investieren 900 Millionen Euro für Fortschritt in der Medizin
PRESEMITTEILUNG BMBF 09.10.07
Hospizbewegung unter neuem Titel
Berlin – 15 Jahre nach ihrer Gründung hat sich die Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz (BAG Hospiz) in „Deutscher Hospiz- und PalliativVerband“ (DPHV) umbenannt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.10.07
Chow-Chow "Tschingis" im tierischen Einsatz gegen Einsamkeit
Verein "Leben mit Tieren" besucht Pflegeheime / Bauernhof-Projekt für Strafgefangene
Ärzte Zeitung, 09.10.2007
Einchecken zum Sterben: Dignitas wieder im Hotel
Dignitas ist zurück im Kanton Zürich: Gestern hat die Sterbehilfeorganisation in einem Adliswiler Hotel eine Frau in den Freitod begleitet.
20MIN.CH 09.10.07
"Einsicht in die Begrenztheit allen menschlichen Forschens bewahren"
Landesbischof Friedrich zur Gründung des Hochschulbeirats der EKD
PRESSEMITTEILUNG Evangelische Kirche in Deutschland EKD 09.10.07
Mikroben aus der Maschine
Mithilfe künstlicher Chromosomen will der US-Genomforscher Craig Venter Bakterien so umprogrammieren, dass sie Energie erzeugen
Philipp Graf
BERLINER ZEITUNG 09.10.07
08. Oktober 2007
Medizin-Nobelpreis für Genforscher
Auszeichnungen gehen an Wissenschaftler aus USA und Großbritannien
Welche Funktion hat ein bestimmtes Gen? Das können Forscher mit "Knock-Out-Mäusen" herausfinden.
ZDFheute.DE 08.10.07
Medizin-Nobelpreis: Förderer von Tierversuchen geehrt
Nobelpreis für drei Humangenetiker: Ihre Forschung ermöglicht das Züchten von Mäusen mit Mutationen in beliebigen Genen - und ließ die Zahl der Tierversuche steigen. VON WOLFGANG LÖHR
TAZ 08.10.07
Siegeszug der Mäusemedizin
Frischgebackener Nobelpreisträger erinnert sich
Von Michael Lange
Nobelpreis. - Mäuse, bei denen einzelne Gene abgeschaltet wurden, sind heute ein unschätzbares Instrument der modernen Genetik und Medizin. Doch bis zu den zahlreichen Mäuselinien mit gezielten einzelnen Gendefekten, die es heute gibt, war es ein langer Weg.
DEUTSCHLANFUNK 08.10.07
Innovationsminister Pinkwart: Keinen Forschungsweg ausblenden, keine Option ausschlagen
Internationaler Kongress zur Stammzellforschung in Düsseldorf
Beim Internationalen Kongress des Kompetenznetzwerks Stammzellforschung NRW diskutieren heute und morgen in der Messe Düsseldorf internationale Forscher wissenschaftliche, ethische und rechtliche Fragenstellungen der Stammzellforschung.
PRESSEMITTEILUNG Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW 08.10.07
US-Genforscher Venter stellt künstliches Chromosom her
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.10.2007
Ministerium: Elektronische Gesundheitskarte kommt ab April 2008
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.10.2007
Urologen fordern eine Aufwertung der Lebendspende
In Deutschland stammt jede fünfte transplantierte Niere von einem Lebendspender / In USA liegt die Rate bei über 50 Prozent
Ärzte Zeitung, 08.10.2007
Wenn Männer nach einer Abtreibung leiden (II)
Eine Abtreibung kann eine Beziehung niemals retten. Interview mit Kevin Burke von „Rachel’s Vineyard“ (Teil 2)
KATH.NET 08.10.2007
Schweiz: «Dignitas» zieht sich auch aus Bütschwil zurück
Bütschwil. Die Sterbehilfe-Organisation «Dignitas» ist auch im toggenburgischen Bütschwil nicht willkommen
BASLER ZEITUNG 08.10.07
Viel Zeit und ungewöhnliche Räume erleichtern Trauernden den Abschied
FRANKFURT AM MAIN (smi). Der Verlust eines geliebten Menschen lässt die Hinterbliebenen meist im Schmerz zurück. Ihre Trauer braucht Raum und viel Zeit. Im "Haus des Abschieds" in Frankfurt am Main lässt man Angehörigen so viel Zeit, wie sie benötigen, und bietet ihnen eine Vielzahl von Räumlichkeiten für ihren persönlichen Abschied.
Ärzte Zeitung, 08.10.2007
07. Oktober 2007
Schweiz: Sterbehilfe in Umfragen mehrheitlich begrüsst
Zürich/Lausanne. AP/baz. Sterbehilfe stösst in der Schweiz gemäss Umfragen mehrerer Sonntagszeitungen mehrheitlich auf Zustimmung.
BASLER ZEITUNG 07.10.07
Heilung oder Humbug?
Möglichkeiten und Grenzen der Stammzellenmedizin
Von Michael Lange
Querschnittslähmung, Parkinson und Alzheimer - all diese Krankheiten sollen Stammzellen eines Tages heilen können. Vor allem die umstrittenen embryonalen Stammzellen gelten in der Medizin als Hoffnungsträger Nummer eins.
DEUTSCHLANDRADIO 07.10.07
06. Oktober 2007
Wenn Männer nach einer Abtreibung leiden
Männer sind keine Statisten, denen die „Entscheidung“ der Frau für oder gegen das Kind egal ist, sagt Kevin Burke, Fachmann für Post-Abortion-Traumata, im Interview (Teil 1).
KATH.NET 06.10.2007
05. Oktober 2007
Deutsche Hospiz Stiftung: Welthospiztag 2007 muss Herausforderungen der Sterbebegleitung in den Mittelpunkt stellen
Berlin. „Der Welthospiztag gibt keinen Anlass, sich auf Erfolgen auszuruhen. Vielmehr muss er die Herausforderungen der Zukunft in den Blick nehmen“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, anlässlich des weltweiten Hospiztages 2007 am morgigen Samstag (06. Oktober).
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 05.10.2007
Welthospiztag: Deutschland hat einen großen Nachholbedarf
Berlin – Auch nach über 20 Jahren Hospizbewegung ist Deutschland noch immer ein Entwicklungsland im Hospizbereich.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.10.07
Palliativmedizin in Europa: Noch keine flächendeckende Versorgung
Spielberg, Petra
Die Palliativmedizin hat sich in den einzelnen europäischen Ländern in unterschiedlichem Tempo und in unterschiedlicher Intensität entwickelt. Dennoch gewinnt das Thema auf europäischer Ebene zusehends an Bedeutung.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 40 vom 05.10.2007
Patientenverfügungen: Verhaltenskodex für Ärzte
Rabbata, Samir
Mediziner mehrerer großer Kliniken sprechen sich in einer Selbstverpflichtungserklärung für eine Stärkung der Patientenautonomie aus. Die Bundesärztekammer sieht den Vorstoß skeptisch.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 40 vom 05.10.2007
Kauder und Struck beraten Pflegeurlaub
BERLIN (ble). In der Koalition wächst beim Thema bezahlter Pflegeurlaub die Spannung (wir berichteten). Er gilt als einer der Hauptstreitpunkte der Pflegereform.
Ärzte Zeitung, 05.10.2007
Frankreich: Gentests für Einwanderer
Trotz zahlreicher Proteste selbst aus dem Regierungslager hält das französische Parlament an der Einführung von Gentests für Einwanderer fest. Paris will damit. die Familienzusammenführung erschweren.
TAGESSPIEGEL 05.10.2007
Prominente machen mobil gegen embryonale Stammzellforschung – Heute: Prof. Dr. theol. Hubert Windisch
Im Rahmen der Initiative www.deine-stammzellen-heilen.de erklärt Prof. Dr. theol. Hubert Windisch, Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Katholischen Fakultät der Universität Freiburg
Manchmal möchte einem der Verstand stehen bleiben, wenn man die politischen und medizinischen Argumente für verbrauchende Embryonenforschung hört.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Lebensrecht 05.10.07
Österreich: Bioethikkommission neu bestellt
Im Rahmen der internationalen Tagung "Altersforschung" in Wien wurden am 5. Oktober 2007 die Namen der neuen Mitglieder der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt bekannt gegeben. Darunter auch Dr. Klaus Voget.
BIZEPS INFO 05.10.07
Österreich: Staatssekretärin Silhavy stellt neue Bioethikkommission vor
Silhavy: "Heute schon Verantwortung für die Zukunft übernehmen"
BIZEPS INFO 05.10.07
Britischer Mann spendet Sperma für eigenes Enkelkind
Alle Beteiligten wollen anonym bleiben
PRESSETEXT.AUSTRIA 05.10.2007
Bestatter lassen Leichen für 1000 Dollar ausplündern
Drei Bestatter stehen in den USA vor Gericht, weil sie Leichen an einen Organhändler verkauft haben.
DIE WELT 05.10.07
Hoffnung auf Gentherapie mit nur einer Spritze
Cambridge - Die Vorstellung, einzelne Gene eines Organismus ganz einfach mit einer Spritze auszuschalten, ist verlockend. Die bislang zur Verfügung stehenden Methoden brauchen viele Monate oder gar Jahre.
DIE WELT 05.10.07
04. Oktober 2007
"Besser nutzen, was in diesem Land steckt"
Interview mit Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung
Bundesbildungsministerin Annette Schavan ist überzeugt, dass es noch vor der Bundestagswahl 2009 Bewegung in Richtung Zentralabitur geben wird. Beim Besuch der SÜDWEST PRESSE-Redaktion sprachen wir mit der Ulmer CDU-Bundestagsabgeordneten.
Anm.: Hier geht es auch um das Stammzellgesetz und die Stichtagsregelung.
SÜDWEST PRESSE 04.10.2007
Wissenschaftler drängen auf Lockerung des Stammzellengesetzes
Würzburg (dpa) - Das deutsche Stammzellengesetz muss nach Ansicht von Medizinern weiter gelockert werden, um die Forschung voranzutreiben.
HAMBURGER ABENDBLATT 04.10.2007
Prominente machen mobil gegen embryonale Stammzellforschung – Heute: Prof. Dr. med. Otto Hornstein
Im Rahmen der Initiative www.deine-stammzellen-heilen.de erklärt Prof. Dr. med. Otto Hornstein, em. Ordinarius und Klinikdirektor für Haut- und Geschlechtskrankheiten der Universität Nürnberg-Erlangen:
„Der uneingeschränkte Schutz des menschlichen Lebensrechtes impliziert das strikte Tötungsverbot bei jedem ärztlichen, auch wissenschaftlich begründeten Planen und Handeln.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Lebensrecht 04.10.07
Stammzellen fördern Metastasen
Körpereigene Stammzellen regen Krebszellen des ursprünglichen Tumors dazu an, sich zu verändern, zu streuen und in anderen Organen Geschwülste zu bilden.
FOCUS Online 04.10.07
Schweiz: Streit um die «ideellen Emissionen» des begleiteten Suizids
Nachbarn der Stäfner Sterbewohnung und Dignitas vor dem Bezirksgericht Meilen
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 04.10.2007
Kolumbiens Kirche weist Vorstoß zu Sterbehilfe zurück
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.10.07
Johannes Paul II. verweigerte zum Schluss Krankenhausbehandlung
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.10.07
Koalition bei Pflegeurlaub weiter zerstritten
BERLIN (ble). In der Koalition zeichnet sich weiter keine Einigung über einen bezahlten Pflegeurlaub ab.
Ärzte Zeitung, 04.10.2007
Schweiz: Für einen bioethischen Minimalstandard
Nationalrat genehmigt europäisches Biomedizin-Übereinkommen
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 04.10.2007
Schweiz: Nationalrat öffnet fremdnütziger Forschung die Tür
Heute Mittwoch stand das vom Basler Appell gegen Gentechnologie massiv kritisierte «Übereinkommen über Menschenrechte und Biomedizin» des Europarats auf der Traktandenliste des Nationalrats. Die Grosse Kammer befürwortet eine vorschnelle Ratifizierung dieser Bioethikkonvention, obwohl das Humanforschungsgesetz noch aussteht.
PRESSEMITTEILUNG Basler Appell gegen Gentechnologie 04.10.07
"Mein Gesicht war das eines Monsters"
Zwei Jahre nach ihrer Gesichtstransplantation will die Französin Isabelle Dinoire wieder küssen lernen. Das schildert sie in ihrer Biografie, die morgen erscheint.
SUEDDEUTSCHE.DE 04.10.2007
Samenspenden: Vater unbekannt
Sie ist sechsundzwanzig und glaubt, ihre Eltern zu kennen. Bei einem Abendessen teilt ihr die Mutter die wahren Zeugungs-Umstände mit: Samenspende
TAZ 04.10.07
03. Oktober 2007
Schweiz: Keine Ruhe um Dignitas
Die Sterbehilfeorganisation ist nirgends mehr geduldet
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 03.10.2007
"Der Tod kommt leise"
Die Nachbarn der vom Verein Dignitas gemieteten Stäfner Wohnung haben vor dem Bezirksgericht Meilen gefordert, dem Verein den Mietvertrag zu kündigen. Die Kläger wollen ein generelles Verbot für Sterbehilfe im Haus erwirken.
20MIN.CH 03.10.2007
02. Oktober 2007
Dignitas: Sterben im Wohnmobil
Nach Stäfa und Maur verbietet jetzt auch Schwerzenbach der Sterbehilfe-Organisation ihre Tätigkeit. Dignitas erwägt nun offenbar Suizidbegleitungen in einem Wohnmobil durchzuführen. Dignitas-Anwalt Peter Hofer sieht keine rechtlichen Hindernisse.
20MIN.CH 02.10.07
Schweiz: Dignitas auch in Schwerzenbach unerwünsscht
Schwerzenbach (ZH). SDA/baz. Die Zürcher Sterbehilfeorganisation Dignitas stösst erneut auf Ablehnung: Nach Stäfa und Maur haben auch die Gemeindebehörden in Schwerzenbach die Sterbehilfe untersagt.
BASLER ZEITUNG 02.10.07
Schweiz: Sterbehilfeverein unerwünscht
„Dignitas“ stößt auf Ablehnung: Nach Stäfa und Maur hat auch die Gemeinde in Schwerzenbach die Sterbehilfe untersagt.
KATH.NET 02.10.07
Das Problem heisst Minelli
Kommentar von Stefan Hohler.
Die Situation rund um die Sterbehilfeorganisation Dignitas wird immer grotesker:
TAGESANZEIGER.CH 02.10.2007
Giordano distanziert sich von Kusch
Von Ralph Giordano
Der Schriftsteller Ralph Giordano will die von Ex-Justizsenator Roger Kusch gegründete "Volksinitiative Sterbehilfe" nicht unterstützen.
HAMBURGER ABENDBLATT 02.10.07
Neue Stiftung für Kinderhospize nimmt Arbeit auf
BERLIN (dpa). In Berlin ist eine Stiftung zur Unterstützung von Kinderhospizen gegründet worden
Ärzte Zeitung, 02.10.2007
Umfrage zeigt Ungleichheiten der EU-Gesundheitssysteme
Laut des Euro Health Consumer Index 2007 schneiden Länder, die eine Reform ihrer Gesundheitssysteme durchgeführt haben, wie beispielsweise Österreich und Estland, im Vergleich der kundenfreundlichsten Gesundheitssysteme am besten ab.
EURACTIV.COM 02.10.07
Stammzellen - Hoffnung nach Schlaganfall
LEIPZIG (eb). Das Zeitfenster für eine Lysetherapie nach einem Schlaganfall von derzeit drei Stunden deutlich zu verlängern, hoffen Forscher des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie.
Ärzte Zeitung, 02.10.2007
Prominente machen mobil gegen embryonale Stammzellforschung – Heute: Prof. Dr. theol. Johannes Reiter
Im Rahmen der Initiative www.deine-stammzellen-heilen.de erklärt Prof. Dr. theol. Johannes Reiter, Professor für Moraltheologie an der Katholisch-Theologische Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Sachverständiges Mitglied der Bioethik-Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages in der 14. und 15. Legislaturperiode:
„Wer gegen embryonale Stammzellforschung ist, ist nicht gegen die Heilung kranker Menschen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Lebensrecht 02.10.07
Hornhauttransplantation: Künstliche Cornea könnte Mangel ausgleichen
Potsdam/Regensburg - Eine künstliche Hornhaut (Cornea) haben Forscher am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP) in Potsdam und an der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Regensburg zusammen mit Forschern anderer Einrichtungen entwickelt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.10.07
Babys schützen Mütter vor Brustkrebs
Kinder sind nicht nur süß, ihre Fötalzellen dienen auch der Krebsabwehr – auch nach der Geburt wie US-Forscher herausgefunden haben. Denn die Immunzellen des Fötus zirkulieren noch lange nach der Geburt im Körper der Mutter
DIE WELT 02.10.2007
Pharmaindustrie rechnet bis 2011 mit 358 neuen Medikamenten
Neue Krebsmittel im Fokus der Hersteller / VFA übt Kritik: Noch dauert es zu lange, bis neue Therapien Patienten in der Praxis erreichen
BERLIN (gvg). Die forschenden Arzneimittelhersteller sehen derzeit 358 neue Medikamente, die das Potenzial für eine Zulassung bis Ende des Jahres 2011 haben. Die mit Abstand größte Dynamik gibt es bei onkologischen Präparaten.
Ärzte Zeitung, 02.10.2007
Für den Zugriff auf Behandlungsdaten brauchen die Kassen die E-Card nicht
Von Philipp Grätzel von Grätz
Die Tests für die elektronische Gesundheitskarte gehen in die nächste Runde.
Ärzte Zeitung, 02.10.2007
Expertenforum zu Organspende und Transplantation
BONN (eb). Für Fragen zum Thema Organspende und Transplantation hat der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz (BGV) jetzt ein Expertenforum im Internet eingerichtet.
Ärzte Zeitung, 02.10.2007
01. Oktober 2007
Schweiz: Streitfall Biomedizin
"Unheilige Allianz" will Bioethik-Konvention noch nicht ratifizieren
Die europäische Bioethik-Konvention harrt seit Jahren der Ratifizierung durch die Schweiz. Diese Woche soll sie im Nationalrat beraten werden. Vonseiten der FDP und der Grünen regt sich Widerstand; den einen ist sie zu restriktiv, den anderen zu liberal.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 01.10.07
Nabelschnurblut: Geschäfte wie am Schnürchen
Viele Eltern lassen das Nabelschnurblut ihrer Kinder einfrieren. Die Lagerung ist teuer - und den größten Nutzen haben aber die Firmen, die dafür kassieren.
Von Nina von Hardenberg
SUEDDEUTSCHE.DE 01.10.07
Prominente machen mobil gegen embryonale Stammzellforschung - Heute: Prof. Dr. rer. nat. Roland Berger
Im Rahmen der Initiative www.deine-stammzellen-heilen.de erklärt der Physik-Didaktiker Prof. Dr. rer. nat. Roland Berger:
„In der Politik sind Kompromisse in der Regel notwendig und sinnvoll. Bei der Frage, ob Embryonen zu Forschungszwecken getötet werden dürfen, ist dies jedoch anders.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Lebensrecht 01.10.07
Künstliche Hornhaut rettet Augenlicht
Allein in Deutschland warten jährlich etwa 7 000 Menschen auf eine neue Hornhaut, um ihr Augenlicht zu retten. Doch Spenderhornhäute sind Mangelware. Forscher haben in einem EU-Projekt eine künstliche Hornhaut entwickelt, die Anfang 2008 klinisch geprüft werden soll.
PRESSEMITTEILUNG Fraunhofer-Gesellschaft 01.10.07
Gesundheitssystemvergleich: Deutschland auf Platz fünf
Brüssel - Die Gesundheitsversorgung in Deutschland nimmt im europaweiten Vergleich weiterhin eine Spitzenstellung ein.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.10.07
Abschiedsvorlesung: Ein todkranker Professor rührt Amerika
Von Gregor Peter Schmitz, Washington
Viele US-Unis pflegen die Tradition der "last lectures": Professoren gestalten eine Vorlesung, als wäre es die letzte ihres Lebens. Die von Randy Pausch ist besonders authentisch - der Informatiker wird bald an Krebs sterben. Das Vorlesungsvideo wurde zur Web-Sensation.
SPIEGEL ONLINE 01.10.07
Seniorenräte hospitieren in Pflegeheimen
KIEL (di). Hospitierende Seniorenräte und laienverständliche Qualitätsberichte sollen die Transparenz in der Pflege in Schleswig-Holstein erhöhen.
Ärzte Zeitung, 01.10.2007
Contergan-Film: Als Behinderte noch "Missgeburten" hießen
"Eine einzige Tablette" – Der umstrittene Spielfilm über den Contergan-Prozess darf gezeigt werden. Die Geschichte des größten Pharma-Skandals handelt auch vom Umgang mit Behinderten in der Bundesrepublik.
DIE WELT 05.09.2007
Weiter zu Artikel vom 16.-31. Oktober 2007
zurück zur Pressespiegel-Übersicht
|